Tag 02 (Sa 2.6.2013): City Sightseeing in Porto

Kirchturm der Igreja da Trindade

Kirchturm der Igreja da Trinidade
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Nach dem Verlassen des Parkhauses kommen wir zuerst wieder an der Igreja de Trindade vorbei.

Almeida-Garrett-Denkmal

Vor dem Rathaus von Porto steht die Bronze Skulptur von João Baptista da Silva Leitão de Almeida, Visconde de Garrett. Er war ein portugiesischer Romanschriftsteller, Dichter, Dramaturg und Politiker.
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Vor dem Rathaus von Porto steht die Bronze Skulptur von João Baptista da Silva Leitão de Almeida, Visconde de Garrett. Er war ein portugiesischer Romanschriftsteller, Dichter, Dramaturg und Politiker.

Die Skulptur wurde 1951 vom Bildhauer Salvador Barata Feyo erschaffen.

Bronze-Skulptur «Kinder der Fülle»

Bronze-Skulptur "Kinder der Fülle" (Meninos - A Abundancia) von Henrique Moreira an der Avenida dos Aliados
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Bronze-Skulptur «Kinder der Fülle» (Meninos – A Abundancia) von Henrique Moreira an der Avenida dos Aliados.

Igreja e Torre dos Clerigos

Igreja e Torre dos Clerigos
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Imposant anzusehen sind die «Zwillinge»: Die Kirche “Igreja dos Clerigos” und der hohe schlanke Turm «Torre dos Clerigos».

Kathedrale von Porto

Kathedrale von Porto
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Wir erreichen die Kathedrale von Porto. «Sé do Porto» ist die Hauptkirche der Stadt Porto und liegt auf einem Hügel in der Altstadt. Seit 1996 gehört die Kirche dem Weltkulturerbe der UNESCO an.

Statue des Kriegsherrn Vímara Peres

Statue des Kriegsherrn Vimara Peres
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Vor der Kathedrale steht die Reiter-Statue des Kriegsherrn Vímara Peres. Er vertrieb die Mauren aus dem Dourotal und drang bis nach Porto vor, wo er die erste portugiesische Grafschaft gründete.

Blick über die Dächer von Porto

Blick von der Kathedrale über die Dächer von Porto
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Von der Kathedrale hat man einen eindrucksvollen Panorama-Blick über die meist roten Ziegeldächer von Porto.

Pelourinho da Sé

Der Pranger (O Pelourinho da Sé do Porto) wurde nach einem Stich aus dem Jahre 1797 rekonstruiert und 1945 eingeweiht.
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Der Pranger der Kathedrale von Porto (O Pelourinho da Sé do Porto) wurde nach einem Stich aus dem Jahre 1797 rekonstruiert und 1945 eingeweiht.

«Ohne Worte»

Ohne Worte
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In südeuropäischen Ländern gehört es zum Alltag, dass die Wäsche zum Trocknen an die Sonne und frische Luft gehängt wird, so also auch auf unserem Spaziergang durch die Altstadt von Porto.

Licht und Aussicht sind fantastisch

Licht und Aussicht sind fantastisch
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An diesem Prachttag sind das Licht und die Aussicht auf die Stadt Porto fantastisch.

Blick auf Vila Nova de Gaia

Wir blicken an den Klostermauern vorbei auf die gegenüberliegende Seite des Douro
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Wir blicken an den Klostermauern vorbei auf die gegenüberliegende Seite des Douro, wo sich in der Stadt Vila Nova de Gaia das Zentrum der Portweinproduktion befindet.

Hoch über dem Douro

Hoch über dem Douro
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Hoch über dem Douro geniessen wir das herrliche Wetter, den strahlenden Sonnenschein und eine Stadt, die uns von Minute zu Minute mehr in ihren Bann zieht.

Die Offley Produktionsstätten

Blick über den Douro zum Portwein Produzenten Offley
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Auf der gegenüber liegenden Seite des Douro erkennen wird die Produktionsstätten des Offley Portweins, unserer Lieblingsmarke.

Porto ist der Namensgeber für den «süssen Wein», welcher aus der Region Alto Douro im portugiesischen Douro-Tal stammt, den Portwein.

Rückblick auf die Kathedrale

Rückblick auf die Kathedrale
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Noch einmal schauen wir auf die Kathedrale zurück, bevor wir unsere Tour fortsetzen.

Abstieg durch das Armenviertel

Abstieg durch das Armenviertel von Porto
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Der Abstieg zum Fluss erfolgt mitten durch das Armenviertel von Porto.

Wäschetrockner

Einfachste Vorrichtung zum Trocknen der Wäsche vor dem Hauseingang
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Hier in dieser Gegend hängt der Wäschetrockner gleich neben der Türe. Der «Tumbler» besteht aus einer einfachen Holzkonstruktion.

Arm und reich nah beisammen

In Porto wohnen Arm und Reich nah beisammen
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Hier in Porto wohnen Arm und Reich nah beisammen, auch diese Tatsache gibt der Stadt einen besonderen Reiz.

Auf dem Ponte de Dom Luís I

Auf dem Puente Dom Luís I
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Von der bekanntesten Brücke Portos, dem Ponte de Dom Luís I, hat man einen unvergleichlichen Blick in alle Richtungen.

Porto ist eine Stadt geprägt vom Leben am Fluss und beeindruckt mit wunderschönen alten Gebäuden, die meist sehr gut erhalten sind.

Vila Nova da Gaia zeichnet ebenfalls die Lage am Douro aus und natürlich die nahe gelegenen Produktionsstätten für den Portwein.

Ein «Rabelo»

Ein Transportschiff für Portweinfässer
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Entlang des Flusses trifft man überall auf die Transportschiffe für Portweinfässer, genannt Rabelo.

Malerische Altstadt von Porto

Blick auf die Altstadt von Porto
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Von der Brücke geniessen wir den Blick auf die malerische Altstadt von Porto.

Strassenbahn auf dem Ponte de Dom Luís I

Eine Strassenbahn fährt über den Puente Dom Luís I
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Eine hoch moderne Strassenbahn fährt über den Ponte de Dom Luís I. Noch sind wir gut zu Fuss und verzichten auf eine Mitfahrt.

Auf der «anderen» Seite des Douro

Auf der Seite der "Neustadt" befinden sich die Portweinkellereien
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Die «andere» Seite des Douro, wo sich die unzähligen Portwein Kellereien befinden, gehört nicht mehr zu Porto. Hier befindet man sich bereits im Ort Vila Nova da Gaia.

Eine Armada von Portwein Schiffen

Eine Armada von Portweinschiffen liegt hier vor Anker
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Entlang des Douro Ufers liegt auf dieser Seite des Flusses eine ganze Armada von Rabelos vor Anker. Die Schiffe dienen heute noch für den Transport von Portweinfässern, werden aber immer häufiger auch für touristische Zwecke eingesetzt.

Majestätische Altstadt von Porto

Die Altstadt von Porto
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Äusserst majestätisch wirkt die Altstadt Portos von der Brücke aus gesehen.

Forrester Offley Produktions- und Verkaufsstätten

Die Produktions- und Verkaufsstätten des Portwein Herstellers Forrester Offley, ein Unternehmen der Sogrape Vinhos Portugal
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Die Produktions- und Verkaufsstätten des Portwein Herstellers Forrester Offley, welches ein Unternehmen der Sogrape Vinhos Portugal ist.

«Jardim de Morro»

Felsformation im Park "Jardim de Morro"
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Eine Felsformation im Park «Jardim de Morro» gleicht einem versteinerten Baum. Der kleine und hübsche Park liegt in Vila Nova da Gaia auf der anderen Seite des Ponte de Dom Luís I.

Panorama mit Douro und Altstadt

Panorama mit Douro und Altstadt
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Dieses Panorama mit Douro und Altstadt kann man vom Park Jardim do Morro aus geniessen.

Seemöwe hoch über dem Douro

Eine Seemöwe hoch über dem Douro
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Portos Altstadt aus der Vogelperspektive, so wie sie die Seemöwe hoch über dem Douro auch geniessen kann.

Panorama von Porto und Vila Nova da Gaia

Der Puente Dom Luís I mit der Altstadt, dem Douro und der Stadt Vila Nova de Gaia
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Ein Panorama des Ponte de Dom Luís I im Vordergrund rechts mit der Altstadt und von Porto, dem Douro in der Mitte und der Stadt Vila Nova da Gaia auf der linken Bildseite.

Imbiss am Douro Ufer mit Blick auf Porto

Beim Imbiss mit Blick auf den Douro und die Altstadt von Porto
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Den verdienten Imbiss nehmen wir in Vila Nova da Gaia am Ufer des Douro mit Blick auf die Altstadt von Porto, bevor es weiter geht mit der 6-Brückenfahrt auf dem Douro und einer «City Sightseeing» Bustour durch die Zentren der beiden Städte.

Die «Infanta Isabel»

Die Infanta Isabel, eines der vielen Portweinschiffe auf dem Douro
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Von hier aus sehen wir auch auf die «Infanta Isabel», eines der vielen Portwein Schiffe auf dem Douro.

Isabella Maria von Portugal war 1826-1828 Regentin von Portugal.

Kathedrale und Bischofspalast

Hoch über der Altstadt thront die Kathedrale von Porto
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Hoch über der Altstadt von Porto thronen die Kathedrale und der Bischofspalast.

Das Offley Rabelo erwartet uns

Das Offley Boot erwartet uns zu einer Sechs-Brücken-Fahrt auf dem Douro
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Auf einem für Touristenfahrten umgebauten Rabelo des Portwein Produzenten Offley geht es auf die 6-Brücken-Fahrt.

Auf der 6-Brücken-Fahrt

Die 6-Brücken-Fahrt auf dem Douro ist eine der Touristen Attraktionen von Porto. Die Erste der sechs Brücken ist uns bereits bestens bekannt.

Brücke Nr. 1: Ponte de Dom Luís I

Brücke Nr. 1: Der längst bekannte Puente Dom Luís I
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Die Fachwerk-Bogenbrücke wurde von Gustave Eiffels Partner Théophile Seyrig geplant und durch das belgische Unternehmen «Société de Willebroeck» von 1881-1886 erbaut. Auf der unteren Etage fliesst der Personenverkehr, auf der oberen Etage die Strassenbahn, zwischen Porto und Vila Nova da Gaia.

  • Gesamtlänge: 385.25 m
  • Längste Stützweite: 172 m
  • Höhe: rund 60 m
  • Lichte Höhe: 10 m

Brücke Nr. 2: Ponte Infante Dom Henrique

Brücke Nr. 2 (im Vordergrund): Ponte Infante Dom Henrique
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Im Vordergrund ist der Ponte do Infante zu erkennen. Der Bau der von Adão da Fonseca & Associados geplante Betonbogen-Strassenbrücke dauerte von 1999 bis 2002. Die Brücke ist die wichtigste Strassenverbindung zwischen Porto und Vila Nova da Gaia.

  • Gesamtlänge: 371 m
  • Gesamtbreite: 20 m
  • Längste Stützweite: 280 m
  • Pfeilhöhe: 25 m

Brücke Nr. 3: Ponte Maria Pia

Brücke Nr. 3: Ponte Maria Pia
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Die Fachwerk-Bogenbrücke namens Ponte Maria Pia wurde gemeinsam von Gustave Eiffel und Théophile Seyrig geplant. Sie wurde von 1875-1877 erbaut und ist die älteste noch existierende Brücke über den Douro in Porto.

Der Eisenbahnbetrieb über die Brücke Ponte Maria Pia wurde 1991 eingestellt.

  • Gesamtlänge: 353 m
  • Längste Stützweite: 160 m
  • Höhe: 61.2 m

Brücke Nr. 4: Ponte de São João

Brücke Nr. 4: Ponte de São João
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Die Spannbeton-Rahmenbrücke Ponte de Saõ João löste im Jahr 1991 den Ponte Maria Pia als Eisenbahnbrücke ab. Die von Edgar Cardoso geplante Brücke zwischen Porto und Vila Nova de Gaia wurde von 1984-1991 erbaut.

Über diese Brücke führt die «Linha do Norte», die wichtigste Eisenbahnverbindung Portugals.

  • Gesamtlänge: 1140 m
  • Breite: 12 m
  • Längste Stützweite: 250 m
  • Höhe: 66 m

Brücke Nr. 5: Ponte do Freixo

Leider haben wir von der fünften Brücke, dem Ponte do Freixo, kein Bild gemacht.

Die gevoutete Balkenbrücke dient als Autobahnbrücke, wurde von António Reis geplant und 1995 fertig gestellt. Der Name kommt vom angrenzenden Stadtteil Freixo.

  • Gesamtlänge: 750 m
  • Breite: 36 m
  • Anzahl der Öffnungen: 8
  • Längste Stützweite: 150 m

Bei der Rückfahrt vom Ponte de Freixo konnten wir noch einmal einen Blick auf die ersten vier Brücken werfen, hier die Brücken 3 und 4. Im Vordergrund der Ponte D. Maria Pia und dahinter der Ponte de São João.

Brücken Nr. 3 und 4: Ponte D. Maria Pia und Ponte de São João
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Brücke Nr. 6: Ponte da Arrábida

Brücke Nr. 6: Die Autobahnbrücke Ponte de Arrábida
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Die letzte der sechs Brücken ist die Autobahnbrücke Ponte da Arrábida. Die Betonbogenbrücke wurde ebenfalls von Edgar Cardoso geplant. Der Bau dauerte von 1957 bis 1963.

  • Gesamtlänge: 493 m
  • Breite: 26.5 m
  • Längste Stützweite: 270 m
  • Pfeilhöhe: 52 m
  • Lichte Höhe: 70 m

Fahrt über den Ponte de Dom Luís I

Nachdem wir das Offley Boot verlassen haben, geht es mit dem «City Sightseeing» Bus auf einer etwa 2-stündigen Tour durch Porto.

Auf der 2-stündigen Sightseeing Bus Tour fahren wir über den Puente Dem Luís I
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Natürlich führt der Weg auch über den Ponte de Dom Luís I. Da wir nicht ganz allein auf den Strassen Portos unterwegs sind, gibt es immer wieder längere Stopps im dichten Stadtzentrumsverkehr.

Strassenbahn Linie 18

Wir kreuzen die Strassenbahn Linie 18
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Mit dem Bus kreuzen wir auch öfter die Strassenbahnen. Die Trams drohten ganz aus dem Strassenbild Portos zu verschwinden, doch seit 2007 gibt es wieder drei regelmässige Strassenbahnkurse. Einer dieser Kurse ist die Linie 18, auf welcher durchwegs «altes» Rollmaterial zum Einsatz kommt. Tramfans kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten.

Statue der Justitia

Statue der Justitia vor dem Gerichtsgebäude
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Vor dem Gerichtsgebäude (Palácio de Justiça) steht die Statue der Justitia des portugiesischen Künstlers und Bildhauers Leopoldo de Almeida.

Statue von António Ferreira Gomes

Statue von António Ferreira Gomes
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Diese Statue auf der Praça de Lisboa ist dem römisch-katholischen Bischof António Ferreira Gomes gewidmet und stammt vom portugiesischen Bildhauer Arlindo Rocha.

Die Reiterstatue von Dom Pedro IV

Praça do Município
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Auf der Praça da Liberdade befindet sich die Reiterstatue «Estátua Equestre de Dom Pedro IV». Das Monument stammt vom französischen Bildhauer Célestin Anatole Camels. Die 10 m hohe Bronzestatue wurde von 1862-1866 erbaut. Dahinter sieht man entlang der Avenida dos Aliades bis zur Praça do Município und dem Rathaus.

Sociedade de Transportes Colectivos do Porto

Alte Strassenbahn in Porto
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Auf dem Schienennetz der Sociedade de Transportes Colectivos do Porto, kurz STCP, verkehren die alten aber sehr gut erhaltenen Strassenbahnen, welche durch das Strassenbahn Museum von Porto (Museo de Carro Eléctrico) unterhalten und betrieben werden.

Oldtimer in Porto

Ein Humber Hawk Series III
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Nebst den vielen guten alten Strassenbahn Oldies ist uns auch dieses äusserst gut erhaltene Gefährt vor das Objektiv geraten.

«Humber Hawk»

Bei diesem Oldtimer handelt es sich um einen Humber Hawk Series III. Die britische Automarke Humber produzierte dieses Modell von 1962 bis 1964.

  • Hubraum: 2267 cm³
  • Leistung: 78 PS (57 kW)

Ponte de Dom Luís I aus anderem Blickwinkel

Puente Dem Luís I aus etwas anderem Blickwinkel
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Wir sitzen in der oberen «Open Air» Etage des Doppelstock-Bus und haben dadurch einen etwas anderen Blickwinkel als zu Fuss. Hier ein Beispiel am Ponte de Dom Luís I. Vor hier aus sieht man sonst nur Bäume.

«Casa da Música»

Casa da Música
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Eine der eigenwilligsten modernen Bauten in Porto ist das Haus der Musik «Casa da Música». 1999 begann die Projektierung. Das Gebäude wurde im Jahre 2005 fertig gestellt.

Casa da Música
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Mit der Planung des «Casa da Música» wurden die Architekten Rem Koolhaas und Ellen Van Loon vom Büro OMA (Rotterdam) beauftragt, als Bauingenieur wirkte das englische Ingenieurbüro Arup.

Haus der Musik

Das Haus der Musik beherbergt drei Formationen:

Blick in die engen Gassen Portos

Blick von der oberen offenen Etage des City Sightseeing Bus in enge Gassen
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Hin und wieder können wir aus der luftigen Höhe des «City Sightseeing» Bus in schmale und verwinkelte Gassen blicken. Man spürt förmlich das Leben Portos in diesen engen Strässchen mit den von Wind, Wetter und Sonne gezeichneten Häusern.

«Heimatliche» Kacheln

Diese Kacheln erinnern uns an die Heimat
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Die Fassaden unzähliger Häuser in Portugal, so auch in Porto, sind mit Kacheln, man nennt diese hier Azulejo, bekleidet. In diesem Haus scheint ein «Heimweh-Zürcher» zu leben. Bei uns kamen sofort heimatliche Gefühle auf, sehen doch diese Kacheln gleich aus wie unserer Zürcher Wappen.

Zu Fuss unterwegs in Vila Nova da Gaia

Auf dem Weg zu den Porto Produzenten
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Wir machen uns, nun wieder zu Fuss, auf den Weg zur Führung über die Herstellung des Portwein. Hier in Vila Nova da Gaia ergibt sich immer wieder ein atemberaubender Blick auf die Altstadt von Porto.

Führung durch die Offley Produktionsstätten

Führung bei Offley
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Fässer beherrschen das Bild in den Produktionsstätten des Portwein Hersteller Offley. Wir geniessen hier eine Führung auf welcher wir viele Informationen zur Geschichte, Herkunft und Produktion des Portweins erfahren.

Informationen zur Portwein Produktion

Unzählige Fässer
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In unzähligen Fässern lagert der Portwein. Verschiedenste Kriterien sind dabei Ausschlag gebend, in welchen Fässern und wie lange der Portwein gelagert wird.

Portwein

Es gibt diese Hauptarten von Portweinen:

  • Roter Portwein des Typ «Ruby»
  • Roter Portwein des Typ «Tawny»
  • Weisser Portwein
  • Rosé Portwein

Alte Geräte zur Herstellung des Portweins

Alte Maschinen und Geräte zur Herstellung von Portwein
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Immer wieder begegnen wir auf dem Rundgang durch die Portwein Produktionsstätten alten und ausgedienten Geräten, die in früheren Zeiten der Herstellung des Portweins dienten.

Offley ist omnipräsent

Weinkeller bei Offley
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Anlässlich der Führung wird darauf hingewiesen, dass in diesen Portwein Kellern viele bekannte Persönlichkeiten aus allen Bereichen ihre eigenen Fässer gelagert haben, welche sogar mit ihrem Namen, in Kreide auf das Fass geschrieben, gekennzeichnet sind.

Offley Porto
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Der Name Offley ist hier omnipräsent und wird verkaufstechnisch hervorragend eingesetzt.

Überwachung der Portwein Qualität

Jedes Fass wird überwacht
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Jeder Tank mit neuem Portwein wird in den ersten 2-3 Jahren überwacht und auf seine Qualität überprüft.

Portwein Produktion

In der Portwein Produktion werden über 80 Rebsorten eingesetzt. Hier einige der Wichtigsten für den roten Portwein:

Beim weissen Portwein werden hauptsächlich diese Sorten verwendet:

«Igreja Paroquial de Santa Marinha»

Igreja Paroquial de Santa Marinha
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Nach der obligaten Degustation und dem daraus resultierenden Kauf des Offley Portwein befinden wir uns wieder in den Gassen von Vila Nova da Gaia. Ganz in der Nähe ist die hübsche Kirche «Igreja Paroquial de Santa Marinha».

«Tuk Tuk» in Vila Nova da Gaia

100% elektrisch unterwegs
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Wir sind wie immer zu Fuss unterwegs. Nicht alle Touristen tun es uns gleich, sondern gondeln auf einem «Tuk Tuk» durch die Gassen. Diese, so genannte Autorischka, soll 100% elektrisch angetrieben sein!

Gähn!

Gähn, ja genau, ein bisschen müde sind wir auch bereits
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Gähn! Ja genau, ein bisschen Müde sind wir auch, da wir bereits seit dem frühen Morgen unterwegs sind.

Imposanter Blick über den Douro

Immer wieder imposant
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Immer wieder setzt sich der Ponte de Dom Luís I prächtig in Szene, vor dem gut sichtbaren Nonnenkloster «Mosteiro da Serra do Pilar» auf dem Hügel dahinter.

Seemöwe auf der Suche nach Essbarem

Eine Möwe, wie wir auch, auf der Suche nach Essbarem
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Nicht nur wir haben mittlerweile Hunger, auch diese Seemöwe schaut sich nach etwas Essbarem um.

«Fonte O Cubo»

Fonte do Cubo von José Rodrigues (1936-2016)
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Der Brunnen «Fonte O Cubo» befindet sich an der Praça da Ribeira und wurde vom portugiesischen Bildhauer José Rodrigues (1936-2016) erschaffen.

Die blaue Stunde

Die blaue Stunde hat begonnen
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Aus fotografischer Sicht hat die Blaue Stunde begonnen. Sie zeichnet sich durch die intensive Farbgebung und den interessanten Schattenwurf aus. Die Gebäude in der Umgebung wirken plastischer und noch eindrücklicher als zuvor.

«Vimara Peres» im Abendlicht

ie Reiterstatue des Vímara Peres
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Wir sind zurück bei der Kathedrale von Porto und der Reiterstatue des Vimara Peres. Diese steht nun im Abendlicht und es scheint, als würde der Feldherr jeden Moment davon reiten.

Das Hauptportal der Kathedrale von Porto

Das Hauptportal der Kathedrale von Porto
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Das wuchtige Hauptportal der Kathedrale von Porto, kurz bevor die immer länger werdenden Schatten ihren dunklen Mantel darüber ziehen.

Prachtbau mit Kachel-Fassade

Altstadthaus mit typischer Kachelfassade im Abendlicht
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Auch die schmucken Altstadthäuser, wie dieser Prachtbau mit Kachel-Fassade, werden zusehends ins Abendlicht gestürzt.

Igreja de Santo Ildefonso

Igreja de Santo Ildefonso
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Wir sind der Kirche «Igreja de Santo Ildefonso» heute schon einmal auf der Busfahrt begegnet und haben uns nun nochmals zu Fuss dahin begeben. Die wunderschöne Fassade der Kirche ist mit blau-weissen Kachelbildern verziert.

Altes Herrenhaus mit Fensterfassade

Sonnenbeleuchtete Fensterfassade bei diesem alten Herrenhaus
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Ganz in der Nähe treffen wir auf die von der untergehenden Sonne beleuchtete Fensterfassade eines alten Herrenhauses. Es scheint nicht mehr das am besten erhaltene Gebäude zu sein, wirkt aber in diesem Licht sehr majestätisch und einladend.

Ourivesaria Reis & Filhos

Ourivesaria Reis Filhos
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Das Juweliergeschäft «Ouriversaria Reis & Filhos» wurde 1880 von António Alves dos Reis gegründet. Es befindet sich noch immer an der Ecke der Rua de Santa Catarina und der Rua 31 de Janeiro. Seine Hauptfassade zeigt zwei Abzweigungen (Ladenfronten) aus Gusseisen. Über dem Eingang thront die Büste einer Frau. Diese Ladenfront wurde im Jahr 1905 durch die in Porto ansässige Giesserei «Companhia Aliança» errichtet.

Café Majestic

Café Majestic
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Nicht nur der Eingang des «Café Majestic» ist eindrücklich, auch seine lange und unterhaltsame Geschichte. Unter andere, soll in diesem ehrwürdigen Kaffeehaus, die bekannte englische Schriftstellerin Joanne K. Rowling die ersten Kapitel des allerersten Harry Potter Romans geschrieben haben. Selbst verständlich steht das Café Majestic seit 1983 unter Denkmalschutz.

Altstadt in goldenes Licht eingetaucht

Wunderbare Abendstimmung in der Hauptgeschäftsstrasse Portos
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Auf dem Weg zum Ufer des Douro durchqueren wir die Altstadt, die in goldenes Licht eingetaucht ist. Die Fassaden der prächtigen Bauten glänzen in allen Farben.

Nach dem Nachtessen im Restaurante «A Canastra da Ribeira» am Cais da Ribeira 37 mit Blick auf den Douro im Abendlicht und dem Erleben des unvergesslichen Sonnenuntergang, kehren wir zu unserem Mietauto zurück und fahren sehr müde aber überglücklich in «unser» Hotel.