Tag 11 (Do 31.5.2012): Cala Millor, Porto Cristo, Cala Santanyí, Santanyí und Ses Salines

© Gipsy Kings – Allegria

Cala Millor

An der Strandpromenade von Cala Millor
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Auf dem Weg nach Cala Millor kaufen wir noch in einem Keramikgeschäft in Manacor einige Mitbringsel ein. Angekommen in Cala Millor spazieren wir entlang der 2 km langen und attraktiven Sandstrandpromenade.

Über Cala Millor

Cala Millor ist ein als Ferienort konzipiertes Städtchen an der Ostküste Mallorcas, der alles für einen entspannten Familienurlaub bietet. Hauptanziehungspunkt sind die langen Sandstrände, aber es gibt noch viel mehr zu entdecken in der Umgebung des Ferienorts.

Badeort par exellence

Die Touristen tummeln sich am gut bewachten Strand von Cala Millor
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Die Badetouristen als aller Herren Länder tummeln sich am gut bewachten Strand von Cala Millor.

Über Cala Millor

Cala Millor wurde bereits in den 1950er Jahren als Urlaubsort angelegt und seitdem stetig erweitert. Abgesehen von wenigen Gebieten, die unter Naturschutz stehen, besteht der Ort überwiegend aus eigens hierfür errichteten Ferienunterkünften. Wie auch viele andere Ferienorte im Osten Mallorcas, ist Cala Millor im Winter sehr ruhig und erwacht erst in den Sommermonaten so richtig zu Leben.

Strandpromenade mit Kunstwerken

Moderner Brunnen an der Strandpromenade in Cala Millor
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An der Strandpromenade sind auch Kunstwerke aller Art zu bewundern, u.a. diese moderne Brunnenanlage.

Über Cala Millor

Der Name Cala Millor bedeutet so viel wie «bessere Bucht». Auch wenn die «bessere Bucht» ein noch relativ junger Ort ist, grenzt sie doch an mehrere historische Gegenden Mallorcas. Es gibt also viel zu erkunden. Cala Millor ist mit seinen über 5’000 Einwohnern der grösste Urlaubsort im Osten Mallorcas und ist Teil der Gemeinde «Sant Lorenc des Cardassar».

Feinsandiger Badestrand

Cala Millor ist ein Touristenzentrum bestehend aus Hotels, Restaurants und Shops, sowie dem 2 km langen feinsandigen Badestrand
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Cala Millor ist ein Touristenzentrum bestehend aus vielen Hotels, Restaurants und Shops, sowie dem knapp 2 km langen feinsandigen Badestrand.

Über Cala Millor

Die Hauptattraktion schlechthin ist der 1.8 km lange und bis zu 35 m breite Strand von Cala Millor, der mit der blauen Flagge ausgezeichnet wurde. Feiner, weisser Sand, kristallklares Wasser und alle Annehmlichkeiten, die man von so einem beliebten Ferienort erwartet, machen diesen Strand aus. Es gibt Duschen, Liegestühle, Rettungsschwimmer, Bars und jede Art von Wassersportangeboten. Der Strand ist nicht nur barrierefrei mit Rampen ausgestattet, sondern auch sicher und flach abfallend. Die perfekte Wahl also für den Familienurlaub.

Ein Teil der Küste steht unter Naturschutz. Die felsige Halbinsel Castel d’Amer mit ihrem alten Wehrturm befindet sich südlich des Strands. Gönnen Sie sich einen Drink und geniessen Sie den atemberaubenden Ausblick.

Kaffeepause

Bei der Kaffeepause an der Strandpromenade werden wir musikalisch unterhalten
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Während unserer Kaffeepause an der Strandpromenade von Cala Millor werden wir musikalisch unterhalten.

Frisch gestärkt fahren wir von Cala Millor ist das nicht weit entfernte Porto Cristo.

Porto Cristo

Skulptur eines der Stadtväter von Porto Cristo
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Die Skulptur eines der Stadtväter von Porto Cristo begrüsst uns.

Über Porto Cristo

Porto Cristo ist ein kleines, charmantes Hafen- und Fischereistädtchen im Osten Mallorcas. Der einst belebte Hafen von Porto Cristo wurde in der Vergangenheit von der nahe gelegenen Stadt Manacor unterhalten. Inzwischen ist das Hafenstädtchen ein ruhiger Ferienort. Porto Cristo erhielt seinen Namen während der christlichen Wiedereroberung der Insel im Jahr 1260 n. Chr. und bedeutet «Der Hafen von Christus». Man sagt, dass einst ein Boot angeschwemmt wurde, das ein Kreuz enthielt. Eine andere Legende erzählt wie ein Ochse mit einem Christussymbol durch das Dorf wanderte und sich weigerte sich von dort fort zu bewegen. Einheimische sahen dies als Zeichen und nannten ihr Dorf Porto Cristo.

Badestrand von Porto Cristo

Der Strand von Porto Cristo
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Der Badestrand von Porto Cristo.

Über Porto Cristo

Porto Cristo war auch das einzige Dorf auf Mallorca, das sich am spanischen Bürgerkrieg beteiligte als die Insel 1936 von den Republikanern erobert wurde. Bis heute hat sich das Dorf den Charme seiner historischen Wurzeln mit seinen alten Steinhäusern, glänzend weissen Villen und seiner kleinen Flotte im Hafen bewahrt. Mit dem neuen Yachthafen können jetzt auch moderne Bootsbesitzer in Porto Cristo anlegen.

Segelyacht vor Anker

Eine Segelyacht in der Bucht von Porto Cristo
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Eine Segelyacht liegt in der Bucht von Porto Cristo vor Anker.

Über Porto Cristo

Auf Ihrem Weg durch das Dorf kommt man in der Calle des San Jorge an einer entzückenden Jungfrauenstatue und dem historischen Torre des Falcons vorbei. Der Wachturm wurde 1577 errichtet und befindet sich direkt über einer versteckten Höhle. Auf der Plaza del Carme steht eine alte Kirche, die nach der Patronin der Seefahrer «Mare de Deu del Carme» benannt wurde.

Ein Fischerboot bei der Einfahrt in den Hafen

Ein Fischerboot läuft in den Hafen ein
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Ein Fischerboot läuft in den Hafen von Porto Cristo ein.

Fischerboot in der Hafenbucht von Port Cristo
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Hier ein Blick auf die Hafeneinfahrt von Porto Cristo, wo das Fischerboot inzwischen die Schutzmauer umfahren hat.

Über Porto Cristo

Um Porto Cristo herum gibt es viele Sehenswürdigkeiten, unter anderem die Höhlen «Coves del Drac», was so viel bedeutet wie «Drachenhöhlen» und die «Coves dels Hams», was mit «Fischhakenhöhlen» übersetzt werden kann und sich auf die natürlichen Felsformationen bezieht. In der Nähe von Sa Coma gibt es den Safari Zoo und einen sicheren Sandstrand.

La Sirena de Porto Cristo

La Sirena de Porto Cristo
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Die auf einem Brunnen sitzende «La Sirena de Porto Cristo» entdecken wir auf dem Weg zum Hafen.

Über Porto Cristo

Während des spanischen Bürgerkrieges wurde am Passeig de la Sirena in Porto Cristo die Statue der Mehrjungfrau Pere Pujol zerstört. Zum 100. Geburtstag der Porto Cristo Stiftung im Jahr 1988 wurde eine neue Statue am gleichen Ort eingeweiht. Im Passeig de la Sirena finden Konzerte und andere Events statt, so wie am Sonntag auch der lokale Markt, an dem eine grosse Vielzahl von einheimischen Produkten erstanden werden kann.

Der Hafen von Porto Cristo

Der Hafen von Porto Cristo
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Der Hafen von Porto Cristo.

Ein Glasbodenboot fährt in den Hafen ein
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Ein Glasbodenboot fährt in den Hafen ein.

Der spanische Bürgerkrieg

Der Spanische Bürgerkrieg wurde von Juli 1936 bis April 1939 zwischen der demokratisch gewählten Regierung der Zweiten Spanischen Republik und den rechtsgerichteten Putschisten unter General Francisco Franco ausgetragen. Er endete mit dem Sieg der Anhänger Francos und der Truppen seiner Verbündeten aus Italien und Deutschland. Ihm folgte das Ende der Republik Spanien.

Türkisfarbener Badestrand

Der türkisfarbene Badestrand von Porto Cristo
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Auf dem Rückweg vom Hafen erblicken wir den türkisfarbenen Badestrand von Porto Cristo.

Schlacht um Mallorca

Die Schlacht um Mallorca war eine amphibische Landung der republikanischen Armee zwischen dem 16. August und dem 4. September 1936 während des Spanischen Bürgerkriegs, um die Insel Mallorca wieder unter die Kontrolle der Zweiten Spanischen Republik zu bringen. Nach anfänglichen Erfolgen scheiterte das Unternehmen jedoch. Insgesamt gab es auf beiden Seiten mindestens 1’500 Gefallene.

Església Mare de Déu del Carme

Església Mare de Déu del Carme
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Die Kirche «im Dorf» heisst in Porto Cristo: Església Mare de Déu del Carme.

Festa popular de Sant Antoni

Die «Festa popular de Sant Antoni» (Fiesta popular de San Antonio) ist ein Volksfest zu Ehren des heiligen Antonius des Grossen und wird auf den balearischen Inseln jedes Jahr am 17. Januar gefeiert. Am Vorabend des Tages, am 16. Januar, werden grosse Feuer (foguerons) in den Städten und Dörfern entzündet, in deren Schein die maskierten Menschen tanzen und als Sieg über den bösen Teufel (dimoni) Teufelspuppen verbrennen. Begleitet von Musik, Gesang und anzüglichen Sprüchen wird dieses Spiel bis in die Morgenstunden fortgesetzt. Es gibt zahlreiche Lieder mit mallorquinischen Texten, die heute noch gespielt und gesungen werden: tonada de Sant Antoni (Lieder vom heiligen Antonius).

Mit dem Feuer als Schutz vor Laster und Versuchung, dem «Feuer der Enthaltsamkeit», sind alle Sagen um Sant Antoni Abad eng verbunden. Der Heilige wurde im Jahr 251 in Ägypten geboren. Er gilt als der erste christliche Mönch und lebte betend und fastend in der thebäischen Wüste. Wie es sich für einen Mönch gehörte, wurde er in seiner Einsiedelei etliche Male vom Teufel in Frauengestalt in Versuchung geführt. Um sich zu schützen, zündete er Feuer an und lief durch die Glut: «Schmerz als Waffe gegen die Lust».

Der Ruf von Antonius als Schutzheiliger der Tiere beruht auf seiner Barmherzigkeit gegenüber Tieren. Erzählt wird die Legende: «Ein Schwein (cerdo) hatte einst ein schwächliches, kleines Ferkel geboren, das sich kaum auf den Beinen halten konnte. Antonius segnete es, woraufhin es wieder laufen konnte. Dieses Ferkel war dem Heiligen so dankbar, dass es ihn fortan begleitete».

In den frühen Morgenstunden des 17. Januars, wenn die Feuer in den Dörfern noch glühen, werden die Vorbereitungen für ein üppiges Mittagsmahl getroffen. An diesem Tag ist mit viel Besuch zu rechnen. Typisch ist das mallorquinische Aalgericht (espinagada), ein Blechkuchen mit Gemüse und Süsswasseraal, das zur Feier des Tages gereicht wird. Da der heilige Antonius der Schutzpatron der Tiere ist, finden in vielen Orten nach der Messe Tiersegnungen, die Beneïdes, statt.

Die Bucht von Porto Cristo

Strand und Hafen von Porto Cristo
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Die Bucht von Porto Cristo. Auf der rechten Bildseite erkennt man den Strand im Vorder- und den Hafen im Hintergrund.

Mallorca in Fakten und Zahlen

Mallorca wird in sechs sogenannte Landschaftszonen unterteilt:

Villa über den Klippen

Einige Villen thronen hoch über den Klippen
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Einige Villen thronen hoch über den Klippen.

Mallorca in Fakten und Zahlen

Mallorca gehört wie die anderen Baleareninseln als Verlängerung der Betischen Kordillere geologisch zum Andalusischen Faltengebirge. Dieses alpidisch entstandene Massiv besteht aus Gesteinsmaterialien, die während des Erdmittelalters als Sedimente im Tethys-Meer abgelagert wurden. Wegen dieser marinen Entstehung ist das Gestein kalkreich und enthält viele Fossilien. Ursächlich für die Auffaltung der Betischen Kordillere wie auch der mallorquinischen Gebirge ist die Kontinentaldrift, bei der sich die Afrikanische Platte seit mehr als 100 Millionen Jahren unter die Eurasische Platte schiebt (Subduktion). Tektonische Bewegungen führten zu unterschiedlichen Hebungs- und Senkungszonen im jüngeren Tertiär, weshalb beim gegenwärtigen Meeresspiegelstand die Verbindung zum Festland abgerissen ist.

Die auf ganz Mallorca überwiegenden Kalkgesteine sind teilweise leicht wasserlöslich, was zur Verkarstung führte und im Bereich der Felsküsten starke Auskolkungen und Lösungsverwitterungsformen ergab. Neben Kalkstein kommt in den Gebirgsregionen Mallorcas, der Serra de Tramuntana und den Serres de Llevant, vor allem Dolomit vor. Daneben enthalten die Serres de Llevant auch Mergel, was für das östliche Inselgebirge eine schnellere Erosion bedeutet, so dass dieser Gebirgszug heute wesentlich niedriger ist, als die Serra de Tramuntana im Nordwesten. Mergel ist Kalkstein mit einem hohen Anteil von Tonmineralen. Das erodierte Material wurde ins Meer gespült oder lagerte sich im Inselinneren des Plà de Mallorca ab, helle Mergelerde im Nordosten der Insel, sowie eisenhaltige Tonerde in der Mitte Mallorcas, was dem Boden seine charakteristische rötliche Färbung verleiht.

Promenade mit Tunnels

Durch diese hohle Gasse muss er kommen
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Die Promenade entlang der Klippen führt auch durch Tunnels.

Mallorca in Fakten und Zahlen

Zwei Gebirgszüge rahmen die Insel ein, die weniger spektakulären Serres de Llevant im Osten und die bekannte, über weite Strecken nicht besiedelte Serra de Tramuntana im Nordwesten, in der die höchsten Berge der Insel, darunter elf mit über 1’000 m über Meereshöhe, liegen. In den Serres de Llevant befinden sich hingegen nur drei Gipfel über 500 m. Diese Höhe erreicht ausserhalb der beiden Gebirgsketten nur der Puig de Randa mit 540 Meter im Es Plà in der Mitte der Insel. Die höchsten Berge auf Mallorca sind:

In der Serra de Tramuntana befinden sich auch der bekannte Canyon des Torrent de Pareis und die beiden Trinkwasser-Speicherseen Embassament de Cúber und Embassament des Gorg Blau. Die Stauseen sichern vor allem die Trinkwasserversorgung der Hauptstadt Palma. Flüsse und natürliche Seen besitzt Mallorca nicht. Die oftmals starken Regenfälle nehmen die vielen Torrents (Sturzbäche) auf, die das Wasser ins Meer ableiten. In Trockenzeiten bleiben in den Torrents Brackwasserseen zurück, die vielen Insektenarten Lebensraum bieten. Die meisten Sumpfgebiete Mallorcas wurden in der Vergangenheit trockengelegt. Zwei Ausnahmen bilden die heute unter Naturschutz stehenden S’Albufera und S’Albufereta in den Gemeinden Muro und Alcúdia.

Ohne Worte

Sin parablas
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Sin palabras.

Eine "durstige" Holzbiene (Xylocopa iris)
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Auch eine Holzbiene (Xylocopa iris) löscht ihren Durst 🙂

Mallorca in Fakten und Zahlen

Mallorca besitzt ein gemässigtes subtropisches Klima mit knapp 8 Sonnenstunden am Tag und durchschnittlichen Niederschlagsmengen von 1’400 mm im Norden und 400 mm im Süden. Die kurzen Winter sind bedingt durch die Insellage mild und feucht. In seltenen Fällen kann es allerdings auch zu Schneefällen, vornehmlich in den Bergen, kommen. In den Sommermonaten hingegen regnet es kaum. Die Temperaturen im Inselinneren können dann bis über 40°C ansteigen.

Ab Ende August sind kurze starke Regenfälle begleitet durch Sturm und Gewitter möglich, wodurch der Oktober statistisch der niederschlagsreichste Monat des Jahres ist. Das kann bis zu örtlichen Überschwemmungen führen, wenn die Torrents die Wassermengen nicht mehr aufnehmen und ins Meer ableiten können. Ende Dezember bis in den Januar sind windstille, milde Wetterlagen, die sogenannten calmes, häufig. Die kleinen Sommer führen schon im Januar zur Mandelblüte, was der Insel im Gegensatz zur ausgetrockneten Landschaft im Sommer ein völlig anderes Aussehen gibt.

Panorama von Porto Cristo

Panorama von Porto Cristo
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Ein letztes Panorama von Porto Cristo bevor es weitergeht.

Mallorca in Fakten und Zahlen

Mallorca besitzt eine reiche Flora aus über 1’500 Arten. Die Fauna ist weniger artenreich und umfasst nur wenige Säugetier-, jedoch sehr viele Vogel-Arten. Die einzigen wild lebenden grösseren Säugetiere sind verwilderte Hausziegen in den Bergen der Serra de Tramuntana und den Serres de Llevant.  Bemerkenswert sind die auf den Balearen endemischen Arten Balearensturmtaucher und die ehemals als Unterart zur Sardengrasmücke gerechnete Balearengrasmücke. In Feuchtgebiet Albufera wurden Purpurhuhn und Kammblässhuhn (wieder) eingeführt. Dort leben auch Purpur– und Seidenreiher und Zwergdommel. In der Bergwelt von Tramuntana leben Mönchsgeier, in den Salinen des Südwestens der Rosa-Flamingo. Darüber hinaus gibt es Reptilien und Amphibien, darunter die erst 1979 wieder entdeckte, endemische Mallorca-Geburtshelferkröte.

Auf Mallorca gibt es auch einen Land- und Meeresnationalpark, sowie verschiedene Naturreservate und Naturdenkmale:

Im März 2007 erklärte die Regierung der Balearen in einem Raumordnungsplan der natürlichen Ressourcen (PORN) weitere fast 62’000 ha der Serra de Tramuntana zum Paraje Natural. Die Bezeichnung ist jedoch international nicht anerkannt, was Naturschutzorganisationen monierten. Kritisiert wurde auch, dass die Gemeinden Andratx und Calvià komplett von den Schutzauflagen ausgenommen wurden. Das Projekt unterteilt die Serra de Tramuntana in Zonen mit unterschiedlich strengen Schutzvorschriften.

Abschied von Porto Cristo

Bänke am Spazierweg entlang der Klippen
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Die Bänke entlang dem Spazierweg locken zwar zum Ausruhen, doch wir ziehen weiter.

Unser nächster Halt ist an der Cala Santanyí.

Cala Santanyí

Cala Santanyi
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Die Cala Santanyí liegt ebenfalls in einer gut geschützten Bucht nahe der Stadt Santanyí.

Wissenswertes über Cala Santanyí

Der unauffällige Ferienort Cala Santanyí ist ein paar Kilometer von dem reizenden Ort Santanyí an der Südostküste Mallorcas angesiedelt. Der 130 m lange Strand mit feinem, weissen Sand und klarem, ruhigen Wasser ist ideal für Familien und Schnorchler. Im Sommer kann es zwar voll werden, doch der Strand mit Blauer Flagge steht für Sauberkeit und hohe Umweltstandards.

Klein und friedlich

Bootshäuser an der Cala Santanyi
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Wir treffen auf unserem Spaziergang entlang der Cala Santanyí auf einige Bootshäuser.

Cala Santanyi
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Die Cala Santanyí ist viel kleiner und es ist bedeutend «friedlicher» hier als in Cala Millor.

Wissenswertes über Cala Santanyí

Vor Ort gibt es mehrere kleine bis mittelgrosse Hotels, sowie einige Restaurants mit leckerer Strandkost, Tapas, gegrilltem Fisch und anderen Speisen. Es können Liegestühle und Sonnenschirme für den Tag ausgeliehen werden.  Das Angebot an unterschiedlichen Wassersportarten und anderen Aktivitäten wie Tret- oder Paddelbootfahren ist vielseitig. Es stehen zudem Duschen und Toiletten zur Verfügung. Entlang der niedrigen, felsigen Klippen, von denen die Bucht umgeben ist, wachsen Pinien und Wacholdersträucher.

Kristallklares türkisfarbenes Wasser

Kristallklares Wasser in der Bucht von Santanyi
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Wir bewundern das kristallklare türkisfarbene Wasser in der Bucht von Santanyí.

Wissenswertes über Cala Santanyí

Cala Santanyí ist leicht mit dem Auto erreichbar. Es gibt einen grossen, gebührenpflichtigen Parkplatz am Eingang des Strandes sowie Parkmöglichkeiten in den Seitenstrassen. Der öffentliche Bus aus Cala d’Or hält hier ebenfalls. Dank des befestigten Fussweges ist dieser Strand auch für Rollstuhlfahrer und körperlich behinderte Menschen sehr gut zugänglich. Da der Strand von Cala Santanyí mit einer Blauen Flagge ausgezeichnet ist, müssen die strengen Richtlinien in Bezug auf die Müllentsorgung und Sauberkeit respektiert werden.

Schroffe Felsklippen

Die schroffen Felsklippen halten diesen Schwimmer nicht fern
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Die schroffen Felsklippen halten diesen Schwimmer nicht fern.

Die «Blaue Flagge»

Die «Blaue Flagge» steht für die Anerkennung der Wasserqualität, des Umweltmanagement, der Sicherheit und des Services, sowie Umwelterziehung und Informationen über Strände und Yachthäfen. Auf Mallorca befinden sich über 30 anerkannte Strände, welche mit der Blauen Flagge ausgezeichnet worden sind.

Zerklüftete Klippen

Das rauhe Meer hat seine Spuren in die Felsen gehauen
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Das raue Meer hat seine Spuren hinterlassen, deutlich sichtbar an den zerklüfteten Klippen.

Die «Blaue Flagge»

Die folgenden Strände auf Mallorca haben das Gütesiegel der Blauen Flagge erhalten (Stand 2018):

  • Cala Major (Palma de Mallorca)
  • Cala Estancia (Palma de Mallorca)
  • Es Carregador (Calviá)
  • Palmanova (Calviá)
  • Son Maties (Calviá)
  • Illetes (Calviá)
  • Cala Contesa (Calviá)
  • Peguera Torà (Calviá)
  • Sant Elm (Andratx)
  • Cala (Pollença)
  • Molins (Pollença)
  • Cala Barques (Pollença)
  • Formentor (Pollença)
  • Muro
  • Can Picafort (Santa Margalida)
  • Son Bauló (Santa Margalida)
  • Son Serra de Marina (Santa Margalida)
  • Cala Agulla (Capdepera)
  • Canyamel (Capdepera)
  • Cala Mesquida (Capdepera)
  • Font de Sa Cala (Capdepera)
  • Son Servera
  • Es Ribell (Son Servera)
  • Cala Millor
  • Sa Coma (Sant Llorenç des Cardassar)
  • Cala Marçal (Felanitx)
  • Cala Ferrera (Felanitx)
  • Cala Sa Nau (Felanitx)
  • Platja S’Arenal (Portocolom)
  • Cala Gran (Santanyí)
  • Cala Santanyí (Santanyí)
  • Sa Font de n’Alís (Cala Mondragó)
  • Es Dolç y Es Port (Ses Salines)

Einfahrt in die Bucht von Santanyí

Die Einfahrt in die Bucht von Santanyi
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Die Einfahrt in die Bucht von Santanyí wird auf natürliche Weise durch die Felsen beherrscht.

Die «Blaue Flagge»

Jeder will sie, doch nicht jeder kriegt sie: die begehrte Blaue Flagge, auf spanisch: «Bandera Azul». Dabei handelt es sich um ein Umweltzeichen aus dem Bereich des nachhaltigen Tourismus, das Jahr für Jahr neu vergeben wird. Diese Kriterien muss ein Strand erfüllen, um ausgezeichnet zu werden:

  • Informationen über die Umwelt der Küstenzone
  • Informationen über die Badewasserqualität
  • Informationen über die Verhaltensregeln
  • Informationen über das lokale Ökosystem
  • Informationen über das Programm «Blaue Flagge»
  • Die Badewasserqualität muss Standards erfüllen
  • Der Umgang mit Abwässern ist geregelt
  • Einhaltung der rechtlicher Bestimmungen
  • Einhaltung der Standards zur Abfallentsorgung
  • Präsenz von Rettungsschwimmern
  • Zugang zu Erste-Hilfe Material
  • Sicherer Zugangs zum Strand
  • Übersichtskarte mit allen wichtigen Informationen

Cliffhanger

Cliffhanger bei ihrem gefährlichen Hobby
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Hier treffen wir auf Cliffhanger, die ihrem gefährlichen Hobby nachgehen.

Einfacher als über die Klippen zu steigen benutzen wir die Treppen hoch
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Wir benutzen die Treppen um da hoch zu kommen, das ist bedeutend einfacher als über die Klippen zu steigen.

Geschichte von Cala Santanyí

Noch zu Anfang des 20. Jahrhunderts bestand Cala Santanyí als ein mehr oder weniger vergessenes Fischerdorf an der Südostküste. Ab den 1950er Jahren nutzten mehr und mehr Bürger des nahe gelegenen Städtchens Santanyí das ruhige Plätzchen an der Bucht als Wochenendaufenthalt. Ein Jahrzehnt später erkannte man den touristischen Wert der Siedlung, es folgte der Bau erster Hotels und Unterkünfte für internationale Gäste. Die ausschliesslich für Privathäuser vorbehaltene Siedlung Son Moja entstand schliesslich in den 1980er Jahren. Heute befinden sich in Cala Santanyí drei grössere Hotels, mehrere Ferienhäuser und zahlreiche Apartmenthäuser in privater Hand.

Hübsche Fincas

Über den Felsenklippen stehen hübsche Fincas
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Auf der anderen Seite der Bucht sehen wir hübsche Fincas hoch über den Felsenklippen.

Was ist eine Finca?

Eine Finca stellt ein Landhaus mit Garten oder ein Landgut in Spanien oder Südamerika dar. Spanische Fincas werden heutzutage wie Ferienhäuser an Touristen vermietet. Sie zeichnen sich dadurch aus, das sie auf grossen Grundstücken liegen und traditionell aus Steinen gebaut sind. Der Begriff Finca bedeutet auf Spanisch Grundstück, Landgut, Bauernhof und Besitz. Damit die spanischen Landwirte während der Ackersaison nicht jeden Tag den langen Weg nach Hause zurücklegen mussten, bauten sie sich auf ihrem Grundstück ein einfaches Bauernhaus zur Übernachtung. Diese spanischen Landhäuser werden heute Fincas genannt. Vermehrt befinden sich Fincas auf spanischem Raum: Sowohl auf dem spanischen Festland als auch auf den balearischen Inseln und anderen spanisch geprägten Orten wie Südamerika. Seit Fincas eine Bedeutung für den Tourismus erlangt haben, werden zunehmend neue Ferienhäuser im Stile der traditionellen Fincas gebaut. So gibt es heute zahlreiche Fincas mit eigenem Strandabschnitt oder an Küsten mit Zugang zum Strand.

«Es Pontàs»

Das Ziel ist erreicht: "Es Pontàs", ein natürlicher Felsbogen an den äussersten Klippen der Cala Santanyi
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Hier draussen ist das Ziel des beschwerlichen Weges: «Es Pontàs», ein natürlicher Felsbogen an den äussersten Klippen der Cala Santanyí.

Die Meeresbrandung hat dieses Kunstwerk erschaffen
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Die Meeresbrandung hat dieses natürliche Kunstwerk erschaffen.

«Es Pontàs»: der Torbogen Mallorcas

Berühmt geworden war der Torbogen auf Mallorca, nachdem im Klettervideo «King Lines» die Versuche und Erstbegehung von Chris Sharma dokumentiert und von Kletterern in aller Welt bestaunt wurden. Eine offizielle Bewertung hatte Sharma damals nicht ausgegeben, es war nur klar: «This thing is so specific» (Das Ding ist so speziell).

Kraft des Wassers

Auch diese Bucht wurde durch die Kraft des Wassers in die Felsen gehauen
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Auch diese Bucht wurde durch die Kraft des Wassers in die Felsen gehauen.

Felsentor

Felsentore sind brücken- oder fensterartig durchbrochene Gesteinsformationen, die durch Erosion entstanden sind. Felsentore gibt es überall auf der Erde. Hier einige wenige Beispiele:

  • «Es Pontàs» bei der Cala Santanyí (Mallorca/Spanien)
  • «Landscape Arch» im Arches Nationalpark (Utah/USA)
  • «Delicate Arch» im Arches Nationalpark (Utah/USA)
  • «Double Arch» im Arches Nationalpark (Utah/USA)
  • «Double-O Arch» im Arches Nationalpark (Utah/USA)
  • «Natural Bridge» im Bryce Canyon Nationalpark (Utah/USA)
  • Felsentor im Val d’Agnel auf 2’640 m ü.M. (Graubünden/Schweiz)
  • «Natural Bridge» auf der Halbinsel Dyrhólaey (Island)
  • «Azure Window» auf der Insel Gozo (Malta)
  • Felsentor bei Arnarstapi (Island)
  • Felsentore auf ca. 1’500 m ü.M. beim Uschowa  (Österreich/Slowenien)
  • Felsentor «Peña Horadada» auf Fuerteventura (Spanien)
  • Felsentor in der Nähe von Ayia Napa (Zypern)
  • Felsentor «Pravčická brána» in der böhmischen Schweiz (Tschechien)
  • Felsentor «La Portada» bei Antofagasta (Chile)
  • «Natural Bridge» auf Aruba

«Equilibrio sud»

Der Equilibrio sud wurde von Menschenhand erschaffen
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Hier draussen treffen wir auch auf die Steinskulptur «Equilibrio sud». Equilibrio bedeutet soviel wie «Gedanken in Stein». Sie wurde erschaffen vom deutschen Künstler Rolf Schaffner.

$eine Tafel deutet auf das Projekt von Rolf Schaffner hin. Der Euqilibrio sud wurde 1995 erstellt und wurde als erster von insgesamt fünf Momumenten erbaut.
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Eine Tafel informiert über das Projekt von Rolf Schaffner. Der Equilibrio sud wurde 1995 erstellt und ist der erste von insgesamt fünf Monumenten, welche über ganz Europa verteilt stehen.

Die Europa-Skulptur «Equilibrio» von Rolf Schaffner

In Nord und Süd, Ost und West errichtete Rolf Schaffner seine Equilibrios. Sie bilden miteinander Meridiane des Friedens und zeigen ein mögliches Gleichgewicht.Die fünf Equilibrios von Rolf Schaffner befinden sich in:

  • «Equilibrio Süd»: Cala Santanyí, Spanien (1995)
  • «Equilibrio Mitte»: Köln, Deutschland (1997)
  • «Equilibrio Nord»: Trondheim, Norwegen (2000)
  • «Equilibrio Ost»: Wolgograd, Russland (2005)
  • «Equilibrio West»: Cork, Irland (2009)

Alte und neue Bauweise

Alte und neue Bauweise am Strand in der Cala Santanyi
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Hier noch ein Eindruck der alten und neuen Bauweise am Strand von Cala Santanyí.

Es geht jetzt weiter zur Stadt Santanyí.

Parròquia de Sant Andreu in Santanyí

Parròquia de Sant Andreu
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Parròquia de Sant Andreu heisst die Hauptkirche von Santanyí.

Parròquia de Sant Andreu
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Die Parròquia de Sant Andreu ist ein stolzer Bau.

Parròquia de Sant Andreu
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Das Eingangsportal der Kirche Parròquia de Sant Andreu. Die Kirche verfügt über eine der am Besten erhaltenen Orgeln des iberischen Orgelbauers Jordi Bosch.

Informationen über Santanyí

Santanyí ist eine Gemeinde im Südosten der Insel Mallorca und ein hübscher, ländlicher und authentischer Ort mit privilegierter Lage im Inland. Santanyí liegt aber auch sehr nah am Meer, an der über 48 km langen Küstenlinie Südosten Mallorcas und am zweitgrössten Naturparks der Balearen. Das Städtchen mit seinen goldenen Sandsteingebäuden ist von atemberaubender Natur umgeben.

Ehrwürdige Stadt

Santanyi ist ein alte ehrwürdige Stadt mit vielen engen Gassen
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Santanyí ist eine alt ehrwürdige Stadt mit vielen engen Gassen.

Informationen über Santanyí

Die umliegende Umgebung, das Licht und das Ambiente in der Stadt scheinen wie für kreative Menschen gemacht und haben über die Jahre viele internationale Künstler angelockt. Heutzutage spielt die Kunst in Santanyí immer noch eine zentrale Rolle und man kann viele verschiedene Galerien und Workshops in den schmalen Gassen des friedlichen Ortes entdecken. Die Einheimischen kennen sich alle gegenseitig und mögen es, mal auf einen Schwatz mit den Nachbarn zu verweilen. Besucher erfreuen sich daran, die tägliche Routine bei einem «Café con Leche» oder einem Glas Wein von einer der vielen Terrassen des Hauptplatzes aus zu beobachten. Man muss nicht gross suchen, um auf Spuren der Piraten-lastigen Vergangenheit Santanyís zu stossen. Die befestigten Stadtmauern und die Porta Murdada (Stadttor) sind heute noch Symbole für die Angst von früheren Generationen vor konstant drohenden Attacken von Piraten, die die Stadt plagten. Die maurische Invasionen nahmen in Santanyí so überhand, das viele Bewohner in der verriegelten Kirche der Stadt schliefen. Fahren Sie in die nahe gelegene Cala Llonga und schauen Sie sich die Überreste der im 18. Jahrhundert errichteten Festung an, die gebaut wurde, um Angriffe abzuwehren und wo man heute noch die Schiessscharten für die Kanonen bewundern kann. Diverse Verteidigungstürme wurden entlang der Küste positioniert, inklusive der Torre d’en Beu, in Cala Figuera. Der Originalname der Stadt, Santi Annini, bedeutet «Lamm Gottes», ein Symbol, das sich in der Kirche und im Wappen Santanyís wiederfindet.

Autofreie Altstadt

Eine autofreie Altstadt war früher undenkbar, heute werden diese Plätze von Einheimischen und Touristen rege besucht
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Eine autofreie Altstadt auf Mallorca war früher undenkbar. Heute werden diese verkehrsfreien Plätze in der Altstadt von Santanyí von Einheimischen und Touristen rege besucht.

Informationen über Santanyí

Ob nun für das Landschaftsbild, aus Neugier oder aufgrund künstlerischen Interesses: Santanyí ist auf jeden Fall einen Besuch wert und die beste Zeit, um dorthin zu fahren ist am Wochenende. Samstag ist Markt-Tag in der Stadt, also sollte man am besten früh dort sein. Auf diese Weise kann man auch vorab ein Frühstück in einem der Cafés geniessen und dabei das bunte Treiben eines der schönsten Märkte der Insel beobachten. Man kann einer der sehenswerten Galerien besuchen oder durch die Marktstände mit jeder Menge Auswahl an Kuriositäten schlendern.

Geschmückte Strassen

Wenn es auf Mallorca etwas zu feiern gibt, werden die Strassen geschmückt
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Gibt es auf Mallorca etwas zu feiern, werden die Strassen geschmückt.

Informationen über Santanyí

Es gibt zahlreiche Galerien und Kunstateliers in Santanyí und ein Spaziergang durch die Gassen ist sehr empfehlenswert. Eine der faszinierendsten Galerien ist die «Galeria Sailer» direkt an der Hauptstrasse. Das australische Segler-Paar präsentiert in einem renovierten Stadthaus aus dem 17. Jahrhundert eine beeindruckende Auswahl an pre-kolumbischen Textilien und antiken «Kalims», kombiniert mit modernen Gemälden, Skulpturen und Glasobjekten. Ebenfalls einen Besuch wert ist die «Casa de Arte», um die dynamische Arbeit der erfolgreichen, holländischen Künstlerin Gemma Leys kennen zu lernen. Die «Flor de Sal d’Es Trenc» Produkte in ihren auffälligen Behältern sind auf der Insel allgegenwärtig. Dieser wunderbare, natürliche Gourmet-Artikel wird ganz in der Nähe geerntet, in den Salinen von Es Trenc. Feinschmecker und Einkäufer von Souvenirs werden den offiziellen Flor de Sal Laden lieben, der sich ebenfalls auf dem Hauptplatz befindet.

Fantasievolle Mosaike

Hier sieht man schön, dass Plattenleger aber keine Kabelleger sind
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Fantasievolle Mosaike kleiden diese Tür. Der Erschaffer ist bestimmt ein Plattenleger gewesen, das «Legen von Kabeln» beherrscht er aber nicht.

Wir verlassen Santanyí wieder um rechtzeitig im Hotel Ca’n Bonico in Ses Salines einzutreffen, wo Juan Bonet Bonet uns erwartet.

Hotel Ca’n Bonico in Ses Salines

Die parkähnliche Gartenanlage im Hotel Ca'n Bonico in Ses Salines
© piguet2.ch

Wir bestaunen die sehr gepflegte parkähnliche Gartenanlage im Hotel Ca’n Bonico in Ses Salines.

Die Geschichte des Gebäudes Ca’n Bonico

Während Ihres Aufenthalts im Hotel Ca’n Bonico wohnen Sie nicht nur in einem traumhaften Hotel im Herzen von Ses Salines, sondern auch in einem historischen Gebäude. Hinter den Mauern unseres Boutique-Hotels verbirgt sich eine lange Tradition, mit der wir Sie in einem erholsamen Urlaub im Südosten von Mallorca herzlich willkommen heissen. Ca’n Bonico war das erste Gebäude überhaupt, welches in der Umgebung erbaut wurde. Das von einer Mauer umgebene Grundstück bot den Einwohnern von Ses Salines Schutz und Sicherheit. Das typisch mallorquinische Herrenhaus stammt aus dem 13. Jahrhundert und damit aus der Zeit, als die Eroberung Mallorcas durch den Monarchen Jaume I begann. Diese Hintergrundgeschichte war der Ausgangspunkt dafür, das ursprüngliche Aussehen und die Architektur des Gebäudes beizubehalten, als es zu einem Hotel umgebaut wurde. Deshalb wurde das Hotel Ca’n Bonico mit viel Sorgfalt renoviert und zu einem Luxushotel umgebaut. Die ursprüngliche Struktur des Gebäudes erkennt man beispielsweise am Turm aus dem 13. Jahrhundert, der damals als Gefängnis diente und heute in eine Privatbibliothek umgewandelt wurde. In dieser Bibliothek kann man Bücher anschauen, die so alt sind, wie das Gebäude selbst und damit ein gut gehüteter Schatz für alle Bücherwürmer und Interessierte ist. Ca’n Bonico ist noch immer im Besitz der Familie Bonet, den direkten Nachfahren des ersten Besitzers, eines edlen Ritters, der für König Jaume I kämpfte. Die Tradition blieb in der Familie und im Gebäude. Das spürt man in jedem Augenblick in diesem schönen Hotel, von der mediterranen Atmosphäre bis hin zur authentischen regionalen Küche. Entdecken Sie dieses beeindruckende Herrenhaus, das mit viel Liebe zum Detail in ein gemütliches Hotel mit Privatsphäre umgewandelt wurde. Im Ca’n Bonico entspannen Sie inmitten der ruhigen Atmosphäre von Ses Salines und geniessen die Schönheit des Mittelmeers mit einigen der hübschesten Strände auf Mallorca.

Feine Hotelküche

Hier besuchen wir unseren Freund Juan Bonet Bonet, lassen uns durch die feine Hotelküche verwöhnen und geniessen den Sonnenuntergang
© piguet2.ch

Hier besuchen wir unseren Freund Juan Bonet Bonet, lassen uns durch die feine Hotelküche verwöhnen und geniessen den Sonnenuntergang.

Menü im Hotel Ca’n Bonico in Ses Salines

  • Aperitif: Wir trinken ein Cava (Cüpli) und geniessen die Cacahuetes in Zucker, sowie das Ciabatta-Brötchen mit Olivenöl und Kräutersalz.
  • Vorspeise: Der Salat garniert mit Ente, Birnen- und Tomatenwürfeli schmeckt vorzüglich.
  • Hauptgang: Aufgetischt wird eine Dorade mit Kartoffeln und Gemüse.
  • Wein: Wir lassen uns eine Flasche Rosé-Wein munden, es handelt sich um einen Antaño, Rioja Rosado de España von Garcia Carrion.
  • Dessert: Natürlich lassen wir uns die Nachspeise, ein Sorbet Mojito, nicht entgehen.

Nach einem Kaffee müssen wir diesen herrlichen Ort wieder verlassen und kehren zu unserem Hotel im Norden zurück, wo wir müde aber sehr zufrieden eintreffen.