Tag 09 (Di 29.5.2012): «oliv-art», Felanitx, Portocolom, Cala d’Or, Cala Figuera

© Gipsy Kings – La Dona

«oliv-art»

Begrüssungstafel des oliv-art Museum und Shop auf einem Gelände vor der Stadt Manacor
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Auf Empfehlung des Reiseführers machen wir als erstes kurz vor Manacor halt. Ziel ist der Besuch des «oliv-art» Museum und Shop. Zu unserer Überraschung werden wir noch kurz in die Urzeit zurückversetzt.

Little Jurassic Parc beim oliv-art Museum

Beim grossen Parkplatz und vor dem eigentlichen Eingang zum Museum und Shop «oliv-art» stehen eine Reihe von Dinosaurier-Modellen.

Der Tyrannosaurus rex war einer der gefürchtetsten Fleischfresser zu Zeiten der Dinosaurier
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Der Tyrannosaurus Rex war das mit Abstand am meisten gefürchtete Fleischfresser und absoluter Herrscher der damaligen Zeit.

Tyrannosaurus Rex

Der Tyrannosaurus Rex gehörte zu den grössten Fleischfressern, die je an Land gelebt haben. Er konnte 10 bis 14 m lang werden und ein Gewicht von über 9 Tonnen (9’000 kg) erreichen. Der Tyrannosaurus Rex lebte in der späten Kreidezeit von vor 67 bis 65 Millionen Jahren vor allem  in Nordamerika. Überreste wurden in den USA und in Kanada gefunden. Anhand seiner Knochen haben Wissenschaftler errechnet, dass Tyrannosaurus Rex 30 Jahre alt werden konnte.

Ur-Nashorn

Der Triceratops oder das "Dreihorngesicht"
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Der Styracosaurus verfügte über mehrere Hörner am Nackenschild und ein grosses Nasenhorn.

Styracosaurus

Der Styracosaurus gehört zu den Kurzschild-Ceratopiern. Er wurde ca. 5 m lang und 3 Tonnen schwer. Er lebte, wie viele andere Pflanzenfresser, in Herden. Sein mit Stacheln besetzter Nackenschild diente zur Verteidigung. Man nimmt an, das er mit seinem langen Nasenhorn die Haut eines Tyrannosaurus Rex aufschlitzen konnte.

Gefürchteter Fleischfresser

Der Allosaurus war auch ein fleischfressender Riese
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Bei diesem Exemplar sind wir nicht ganz sicher, aber es könnte sich um einen Daspletosaurus handeln. Er ist aus der Familie der Tyrannosauridae und dementsprechend ebenfalls ein gefährlicher Fleischfresser.

Daspletosaurus

Der Daspletosaurus hatte den besten Geruchssinn und die längsten Zähne unter den Tyrannosauriden. Er wurde bis zu 9 m lang und lebte während der Oberkreidezeit in Nordamerika. Wissenschaftler nehmen an, dass der Jagderfolg des Daspletosaurus nur bei 10% lag.

Flugsaurier

Der Flugsaurier (Pterosauria) aus der Urzeit dürfte damals wohl kaum einen Tiger und einen Elefanten überflogen haben. Im Mini Jurassic Park des ovile-art Museum und Shop ist alles möglich.
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Der Flugsaurier (Pterosauria) aus der Urzeit dürfte damals wohl kaum diese Urformen eines Tigers und Elefanten überflogen haben. Im Mini Jurassic Park des oliv-art Museum und Shop ist dies aber möglich.

Pterosaurier

Flugsaurier (Pterosaurus) sind die grössten Lebewesen, die sich jemals aus eigener Kraft in die Lüfte erheben konnten. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 12 m und einem Gewicht von rund 100 kg beherrschten sie in der Jura- und Kreidezeit während mehr als 150 Millionen Jahren den Luftraum. Vor etwa 65 Millionen Jahren schliesslich starben sie aus. Bemühungen, mehr über die Lebensweise der fliegenden Reptilien zu erfahren, scheiterten lange an den nur spärlich vorhandenen Fossilien. Schritt für Schritt bringen die Wissenschaftler nun aber immer mehr Details über die Flugsaurier ans Licht.

Olivenbaumriesen

Die Überreste eines ehemaligen Olivenbaumriesen
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Die Überreste dieses ehemaligen Olivenbaumriesen stammen zwar nicht aus der Urzeit, passen aber bestens zum «oliv-art» Museum und Shop.

Donnerechse

Zwei Brontosaurier im Streit
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Wahrscheinlich handelt es sich bei diesen beiden badenden Urzeit-Riesen um zwei Brontosaurus. Diese Gattung gehört zu den Pflanzen fressenden Sauriern.

Brontosaurus (apatosaurus)

Apatosaurus bedeutet übersetzt «kopflose Echse». Der Name ist darauf zurückzuführen, dass erste gefundene Skelette ohne Kopf entdeckt wurden. Später wurden vollständige Apatosaurier gefunden, welche zunächst Brontosaurus genannt wurden, was soviel wie «Donnerechse» bedeutet. Die Merkmale sind ein langer Hals und langer Schwanz, sowie ein kleiner Kopf, der nur etwa 55 cm gross wurde. Also hatte der Apatosaurus auch ein sehr kleines Gehirn im Vergleich zum restlichen Körper. Der Apatosaurus wurde immerhin 21 m lang und es wird vermutet, dass er zwischen 20 und 30 Tonnen wog. Vermutlich konnte er eine Geschwindigkeit von acht km/h erreichen. Er hatte 82 Wirbel, wovon die Halswirbel relativ leicht waren, da sie Hohlräume aufwiesen. Die Zähne von Apatosauriern konnten die Pflanzennahrung nicht vollständig zerkleinern, hierzu schluckte Apatosaurus Steine, welche die Nahrung im Magen zerkleinerten. Zum Schutz vor Feinden lebte der Apatosaurus in Herden und setzte seinen muskulösen Schwanz vermutlich als Peitsche ein. Der Apatosaurus lebte im späten Jura, vor 154 bis 145 Millionen Jahren und wurde in Colorado, Oklahoma, Utah und Wyoming in Nordamerika gefunden.

Gepanzerter Pflanzenfresser

Ein Stegosaurier sieht zwar sehr furchteinflössend aus, ist aber ein gut gepanzerter Pflanzenfresser gewesen
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Er darf in keinem Sauriermuseum der Welt fehlen, der Stegosaurus. Er sieht zwar sehr Furcht einflössend aus, war aber «nur» ein gut gepanzerter Pflanzenfresser.

Stegosaurus

Der Stegosaurus lebte vor 156 bis 140 Millionen Jahren im heutigen Nordamerika. Er wurde ungefähr 9 m lang und wog bis zu 2.5 Tonnen (2’500 kg). Alle Stegosaurier besassen zwei Reihen von Knochenplatten, die von den Schultern bis zum Schwanz wuchsen. Die grösste Rückenplatte war über 60 cm hoch. Am Ende des Schwanzes sassen zwei Paare spitzer Dornen. Die Rückenwirbel des Stegosaurus wiesen längere Wirbelfortsätze auf. Daher vermuten die Wissenschaftler, dass sich Stegosaurus an Bäumen aufrichten konnte, um hoch sitzende Blätter zu fressen. Das Gehirn des Stegosaurus war so gross wie eine Nuss. Einige Wissenschaftler vermuten, dass er in seinem Rücken eine Art «zweites Gehirn» besass, dass für seine Hinterbeine und seinen Schwanz zuständig war.

Terrorvogel

Ein Phorusrhacos oder auch Terrorvogel
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Ein «Terrorist» unter den Vögeln der Urzeit war der Phorusrhacos, der eben auch Terrorvogel genannt wird.

Phorusrhacos

Vor rund 62 Millionen Jahren begann die Evolution der Phorusrhacidae, einer furchterregenden Gruppe von flugunfähigen Vögeln, die Riesenkraniche oder Terrorvögel genannt werden. In Südamerika waren die Voraussetzungen für sie bestens: Auf diesem Kontinent waren die einzigen Räuber zu jener Zeit vergleichsweise langsame Beuteltiere und Riesenkrokodile. Grosse und schnelle Raubtiere wie Katzen- und Hundeartige gab es noch nicht. Eine perfekte Ausgangslage also für die Vögel, die mächtigsten Räuber ihrer Zunft hervorzubringen und den Kontinent für viele Millionen Jahre zu beherrschen. Bislang wurden 18 Arten der Terrorvögel  beschrieben. Die kleinsten unter ihnen waren aufgerichtet bei 5 kg Gewicht etwa 80 cm hoch. Unter den Grossen jedoch wog Brontornis 350 bis 400 kg. Kelenken waren mit 3 m Standhöhe die grössten bekannten Terrorvögel und hatten mit 71 cm den längsten jemals entdeckten Vogelschädel. Berechnungen legen nahe, dass Terrorvögel Laufgeschwindigkeiten von 50 km/h oder mehr erreichten. Damit waren sie in der Lage, auch schnelle Beute in den Savannen zu erjagen.

Friedfertiger Artgenosse

Ein Lachen auf den Lippen des Stegosaurus sagt uns, dass er ein friedfertiger Artgenosse ist
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Bevor wir uns ins «oliv-art» Museum begeben sehen wir noch ein Lachen auf den Lippen des Stegosaurus, dass uns sagt, das er ein friedfertiger Artgenosse war 😉

«oliv-art» Museum

Werkzeuge zum Bearbeiten des Olivenholz
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Im «oliv-art» Museum und Shop ist das Fotografieren eigentlich nicht erwünscht, doch während der Vorführpause knipsen wir doch ein paar Bilder. Ein Blick durch die leider nicht entspiegelten Scheiben auf alte Werkzeuge, welche zur Bearbeitung des Olivenholzes dienten.

Werkhalle

Die "Fabrikhalle" des olive-art Museum und Shop
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Es ist gerade Pause in dieser Werkhalle des «oliv-art» Museums, in der noch tatkräftig gearbeitet wird.

Alte Maschinen

Alte Maschinen u.a. für den Zuschnitt des Holzes
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Hier sehen wir hinter dem Glas alte Maschinen die u.a. für den Zuschnitt des Holzes verwendet wurden.

«oliv-art» Shop

Eierbecher aus Olivenholz
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Die Souvenirs aus Olivenholz sind nicht so unser Geschmack, aber hier doch ein paar Muster, z.B. diese Eierbecher aus Olivenholz.

Mörser

Mörser aus Olivenholz
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Eine Mörser Kolonne aus Olivenholz.

Elefantenherde

Eine Elefantenherde sucht Käufer
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Auch die Mitglieder dieser Elefantenherde aus Olivenholz suchen einen Käufer.

Olivenbaumstrunk

Nochmals ein Strunk eines ehemaligen Olivenbaums
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Beim Ein- und Ausgang steht nochmals ein Strunk eines ehemaligen Olivenbaums.

«oliv-art» Museum und Shop gibt es NICHT mehr

© google street view

Dieses Bild vom November 2018 zeigt, dass das ehemalige «oliv-art» Museum und Shop heute nur noch eine Brache (neben der Aldi-Filiale von Manacor) ist. Leider sind auch die Dinosaurier verschwunden.

Unser Ausflug führt uns nun weg von Manacor nach Felanitx.

Felanitx

Bronzestatue "Feinetjant" von Jaume Mir am Passeig de Ramon Llull
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In Felanitx begegnen wir am Passeig de Ramon Llull als Erstes der Bronzestatue «Feinetjant» von Jaume Mir.

Interessantes über Felanitx

Felanitx ist eine ländliche Stadt und Gemeinde in der Region Pla & Llevant im Südosten von Mallorca. Etwa 50 km von der Hauptstadt Palma entfernt, bildet sie heute das Zentrum des zweitgrössten Weinbaugebietes der Insel. Die ersten Zeugnisse der menschlichen Besiedlung stammen aus der Bronzezeit. Im 3. Jahrhundert v. Chr. war Felanitx bekannt für seine Waren aus Steingut und Keramik. Später machte es sich einen Namen für seine Wein- und Weinbrandproduktion.  1749 waren in der Region mehr als 60 Destillerien verzeichnet. Die Ortsbezeichnung leitet sich von dem lateinischen Wort Fenalicius ab, das für die Gewinnung von Heu steht. Aufgrund ihrer erhöhten Lage und der daraus resultierenden weiten Ausblicke kam der Stadt in früheren Zeiten auch eine strategische Bedeutung zu.

Viele alte Gebäude

Wir spazieren an vielen alten Gebäuden in Felanitx vorbei, welche eine Aufbesserung benötigen
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Wir spazieren an vielen alten Gebäuden in Felanitx vorbei, welche offensichtlich eine Aufbesserung benötigen würden.

Interessantes über Felanitx

Heute ist der Ort bekannt für den Anbau von Kapern, einer sehr beliebten einheimischen Zutat auf Mallorca. Darüber hinaus hat die Weinwirtschaft einen neuen Aufschwung erlebt, nachdem in den 1890er Jahren eine verheerende Reblausplage grosse Teile der mallorquinischen Weingüter vernichtet hatte. Neben guten Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf stehen in Felanitx auch viele ortstypische Produkte wie Wein und Keramik zur Auswahl. Während Mallorca vor allem für die Erzeugung von Rotwein bekannt ist, stellt diese Gegend auch eine Reihe sehr guter weisser Qualitätsweine her. In Sa Placa findet jeden Sonntag der Wochenmarkt statt, darüber hinaus gibt es täglich ausser montags Stände mit Blumen und frischen Waren.

Steinerne Bank

Sitzen kann man noch auf dieser steinernen Bank, aber bequem ist sie nicht
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Auf dieser steinernen Bank kann man immer noch sitzen, aber bequem ist sie nicht mehr wirklich.

Interessantes über Felanitx

Unweit der Stadt Felanitx kann man buchstäblich Luftschlösser finden. Aus dem Jahre 1228 stammt das Castell de Santueri, das an der Stelle einer früheren sarazenischen Festung in die Felsen gehauen worden ist. Das Kloster Santuari de Sant Salvador geht bis auf das Jahr 1348 zurück und wurde im 18. Jh. wieder aufgebaut. Beide grandiosen historischen Bauwerke schweben in luftigen Höhen auf den Gipfeln der Hügel und gewähren weit schweifende Panoramablicke in die umliegenden Landschaften. Innerhalb der Stadt datiert die imposante Kirche San Miguel aus dem 16. Jahrhundert. Ihren Eingang erreicht man über eine grosszügig angelegte Treppe. Einst erlebte sie einen massiven Einsturz und begrub Hunderte von Gottesdienstbesuchern unter sich. Ein Denkmal in der Kirche erinnert an dieses Ereignis.

Wir verlassen Felanitx in Richtung Meer, wo wir als nächstes in Portocolom halt machen.

Portocolom

Am Hafen von Portocolom
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Fischerboote am grössten Naturhafen Mallorcas in Portocolom.

Informatives über Portocolom

Portocolom, das Dorf an der Ostküste, im Bezirk Felanitx, ist einer der schönsten Orte an diesem Küstenabschnitt von Mallorca, etwa 12 km nördlich von Cala d’Or. Als traditionelles Fischerdorf hat Portocolom viel von seinem ursprünglichen Charme bewahrt. Das Dorf schmiegt sich um eine der grössten, geschützten Buchten der Insel, wo sich Bootshäuser, der Leuchtturm und Boote zur malerischen Optik des Ortes wie Puzzleteile hinzuzufügen. Am langen Kai liegen Sportboote neben Fischerbooten. Von hier aus lassen sich wunderbare Bootsfahrten buchen. Hauptstrand in Portocolom ist Cala Marcal (mit Blauer Flagge). Badeurlauber finden hier sandige flache Gewässern vor. In der Nähe liegen auch die Strände S’Arenal Grand und S’Arenal Petit, nicht zu verwechseln mit dem grossen Ferienort «Arenal» im Süden von Mallorca.

Wiege von Christoph Kolumbus

Eine prächtige Segelyacht vor Anker
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Eine prächtige Segelyacht ankert vor der Altstadt von Portocolom. Dieser schmucke Ort an der Ostküste Mallorcas soll die Wiege von Christoph Kolumbus sein, welcher somit auch als Namensgeber des Ortes diente.

Informatives über Portocolom

Portocolom wurde benannt nach Christoph Kolumbus. Der Entdecker Amerikas wurde (angeblich) hier geboren. Bis zum Aufstieg des Tourismus an der Wende des 20. Jahrhunderts war die Stadt ein Arbeitsfischerhafen. Der Handel blühte bis Ende des 19. Jahrhunderts mit dem Versand von Wein nach Frankreich, bis die Reblaus viele der mallorquinischen Weinberge vernichtete. Hobby-Archäologen finden eine prähistorische Naveta oder ein Gräberfeld aus der Zeit um 2000 v. Chr. Portocolom ist in der Nebensaison in der Regel ruhiger, aber es wird auch im Winter nie langweilig. Die hübschen pastellfarbenen Häuser und eine herrliche Aussicht erzeugen eine ruhige Atmosphäre, sogar während der verkehrsreichsten Zeit des Jahres.

Leuchtturm

Der Leuchtturm von Portocolom
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Der Leuchtturm im Hafen von Portocolom.

Informatives über Portocolom

Gönnen Sie sich den schönsten Ausblick auf dem Santuari de Sant Salvador, in der Nähe von Felanitx. Serpentinen schlängeln sich bis an die Spitze des Puig Sant Salvador, dem höchsten Berg der Gegend. Neben einem grossen Steinkreuz und einer riesigen Christus-Statue atmet die Seele auf an diesem ruhigen Wallfahrtsort. Das Kloster beherbergt keine Mönche mehr. Heute stehen seine Unterkünfte mit Blick über Portocolom den Touristen offen. Es gibt weitere fantastische Orte in der umliegenden Gegend, darunter einige echte Sightseeing-Highlights der Insel. Dieser Teil Mallorcas ist bekannt für seine Höhlen. Die nahe gelegenen Höhlen «Ham» und «Drac» können von fast jedermann zu Fuss oder mit dem Boot erkundet werden. Die Höhlensysteme an der hiesigen Küste sind sehr beliebt zum Tauchen und Schnorcheln.

Gestrandete Boote

Gestrandete Boote am Hafen von Portocolom
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Gestrandete Boote am Hafen von Portocolom.

Entdeckung Amerikas (1492)

Christoph Kolumbus (* um 1451, † 20. Mai 1506) stach mit drei Schiffen Santa María, Pinta und Niña am 3. August 1492 von Palos de la Frontera (Andalusien) Richtung Kanarische Inseln in See, um einen kurzen Handelsweg nach Indien zu erkunden. Auf den Kanaren angekommen, liess Kolumbus seine Schiffe überholen und Proviant aufnehmen. Am 6. September verliess man die Inseln wieder, um westwärts Indien zu erreichen. Der Wind war ideal für die Seefahrt und sie kamen schneller als vorhergesehen voran. Nach etwa zehn Tagen wurden Tangkraut und einige Vogelschwärme entdeckt und man dachte, dass das Land nicht mehr weit entfernt sein könne. Es wurde aber nach einigen Tagen klar, dass die Seefahrer falsch lagen, zudem drehte sich der Wind noch, so dass in den Gefährten des Kolumbus der Wunsch nach Rückkehr immer grösser wurde. Am 11. Oktober kam schwere See auf, die Blütenzweige und einen bearbeiteten Stab an den Schiffen vorbei schwemmte. Des Weiteren sahen die Mannschaften schon Schilfrohr und das Verlangen umzukehren wich erwartungsvoller Spannung und Freude auf das Land. Kolumbus hielt eine Rede und befahl seinen Leuten, die Nachtwachen ernst zu nehmen. Er versprach demjenigen, der zuerst Land sehen würde, eine besondere Prämie. Um zwei Uhr am Morgen des 12. Oktobers 1492 sichtete der Matrose Rodrigo de Triana vor dem Bug der Pinta Land. Eine Kanone wurde abgefeuert, um alle Seeleute aufzuwecken und ihnen die frohe Botschaft zu überbringen. Das gesichtete Land gehörte zur Gruppe der Bahamas, die von Tainos bevölkert waren. Als Kolumbus und seine Gefährten an Land gingen, beobachteten die Indianer, wie Kolumbus die Bewohner der Insel irrtümlich nannte, das Spektakel mit einer Mischung aus Scheu und Neugierde. Christoph Kolumbus hatte Messingglöckchen, bunte Mützen und Glasperlen als Geschenke mitführen lassen, weil die Spanier schon Erfahrung im Handel mit Stämmen an der Guineaküste gemacht hatten. Die Inselbewohner gingen bereitwillig auf den Handel ein und gaben ihrerseits Gold, Wurfspiele, Baumwollfäden und gezähmte Papageien an die Neuankömmlinge. Kolumbus beschloss, sechs Indígenas für den spanischen König mit an Bord zu nehmen, damit diese Spanisch lernten. Im Bordbuch von Kolumbus ist zu lesen, dass man die Indígenas gut als Sklaven abrichten könnte, da sie schnell nachsprechen würden, was man ihnen sagte. Ausserdem könne man sie leicht zum Christentum bekehren. Am 14. Oktober stach Kolumbus mit den sechs Indígenas Richtung Südwesten in See. Sie entdeckten weitere Inseln des Archipels und benannten diese, doch der erhoffte Schatz an Gold und Gewürzen wurde nicht gefunden.

Wir verlassen Portocolom und fahren gegen Süden zur Cala d’Or.

Cala d’Or

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Die Ortschaft Cala d’Or besteht aus mehreren kleinen und hübschen Buchten.

Alles über Cala d’Or

Cala d’Or, die «goldene Bucht», ist ein beliebter Ferienort an der Ostküste Mallorcas südlich von Portocolom und angrenzend an den Küstenort Portopetro. Hier bekommt man Vieles geboten: Wunderbare Strände, spannende Ausflugsmöglichkeiten und gut erhaltene Natur.

Beliebter Touristenort

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Cala d’Or hat sich zu einem beliebten Touristenort entwickelt. In den Gassen und auf dem Wasser herrscht viel Verkehr.

Alles über Cala d’Or

Cala d’Or ist vor allem ein Ferienort für Familien, Paare und Seebären. Es gibt viele kleine Buchten und Sandstrände. Neben der namens gebenden Cala d’Or, finden sich zahlreiche weitere, die es zu erkunden gilt:

  • Cala Gran
  • Cala Petita
  • Cala Ferrera
  • Cala Egos
  • Cala Esmeralda
  • Cala Serena
  • Cala Galera
  • Cala d’es Forti

So gibt es Strände für jeden Geschmack und ruhigere Bereiche für diejenigen, die einen entspannteren Urlaub bevorzugen. Cala d’Or wartet dazu noch mit einer bunten Mischung aus Bars, Restaurants, einem vielfältigen Nachtleben und einer Fülle von Shoppingmöglichkeiten auf, einschliesslich schicker Boutiquen.

Goldener Strand

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Cala d’Or bedeutet goldener Strand und bezieht sich wohl auf die feinsandigen Buchten dieses Orts.

Alles über Cala d’Or

Im Herzen von Cala d’Or ist eine mondäne, sehr gut ausgestattete Marina mit dem Cala d’Or Yacht Club. Die Kais sind lückenlos gesäumt von Restaurants, Bars, Supermärkten und Banken. Mit fast 600 Liegeplätzen und dem recht exklusiven Angebot kann man Cala d’Or neben Palma, Port Adriano oder Andratx zu den grösseren und luxuriöseren Marinas zählen. Ein guter Halt, um Cala d’Or und seine Umgebung zu entdecken.

Kunstwerk der Natur

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In Cala d’Or leben auch etliche Künstler. Doch die Natur bringt immer wieder die grössten Kunstwerke hervor.

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Hier muss wohl in früheren Zeiten eine viereckige Metallstange gestanden haben. Der Baum liess sich davon aber nicht vom Wachsen abhalten.

Alles über Cala d’Or

Wenn man durch Cala d’Or schlendert, merkt man einen deutlichen Unterschied zu den üblichen Ferienorten Mallorcas. Die Gebäude haben meist nur zwei Stockwerke, überall besticht die weiss getünchte Fassade, Pinien säumen die Strassen. Die kubische Architektur, ja der gesamte Stil von Cala d‘Or erinnert an Ibiza und wurde von Beginn an so geplant. Auch der Hotelbau wurde streng reguliert und sollte so gewährleisten, dass der Charakter des Ortes erhalten blieb. Das Städtchen zieht eine bunt gemischte, internationale Schar von Touristen an. Man findet stets lebhafte Unterhaltung in den Sommermonaten, in der Nebensaison ist Cala d’Or deutlich ruhiger.

Liebespaar aus Stein

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Ein steinernes von Menschenhand geschaffenes Kunstwerk auf einem privaten Grundstück.

Alles über Cala d’Or

Cala d’Or eignet sich aufgrund der hervorragenden Einrichtungen und der wunderbaren Strände optimal für einen perfekten Strandurlaub. Ein Riesenspass ist der Mini-Zug, der entlang der Strassen fährt und Urlauber von einem Ressort bzw. Strand zum nächsten bringt. Die Stadt ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für Ausflüge zu wundervollen Naturparks und historischen Sehenswürdigkeiten. Die aus dem 18. Jahrhundert stammende, historische Festung «Es Fortí», die ein geschütztes Kulturgut der Balearen ist, lässt sich gut zu Fuss erreichen. Die Festung ist bestückt mit Kanonen und Schiessscharten. Auf dem Weg dorthin lernt man die raue Küstenlandschaft Mallorcas noch besser kennen.

Shoppingmeile

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Einige internationale Labels haben hier im Ort eine Filiale.

Alles über Cala d’Or

Empfehlenswerte Attraktionen sind die herrlichen Tropfsteinhöhlen

  • «Coves de Drac»
  • «Coves de Hams»

in der Nähe von Portocristo. Aber auch  die bronzezeitliche, talaiotische Siedlung «Sa Canova» bei Artá und das auf einem Berg thronende Capdepera, mit seinem wunderbar erhaltenen, mittelalterlichen Schloss.

Nicht weit von der Festung «Es Fortí» entfernt, befindet sich das Naturschutzgebiet «Parc Natural de Mondragó». Dort liegen die Sandstrände

  • Ses Fonts de n’Alísals
  • S’Amarador
  • Cala Mondragó

Cala Mondragó

Cala Mondragó gilt als einer der schönsten Strände Mallorcas. das natürliche Ökosystem des Strandes ist hier nicht durch Bauten gestört, das Wasser ist kristallklar und die Strände sauber. Wege führen zu den Stränden und auch durch den Park hindurch, so dass man entspannt auf Erkundungstour gehen kann.

Das nächste Ziel auf unserem Tagesausflug ist die wunderhübsche Ortschaft Cala Figuera.

Cala Figuera

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Die Ortschaft Cala Figuera liegt über der gleichnamigen Bucht.

Cala Figuera – der Geheimtipp und unsere Nummer 1

Weisse Häuser schmiegen sich an die fjordähnliche Bucht von Cala Figuera, das frische Grün der Feigenbäume leuchtet und taucht den Hafen in eine malerische Kulisse. Dies sind die Eindrücke wenn man im wohl schönsten Fischerdorf Mallorcas zu Gast ist. Hier kann man die Seele baumeln lassen und seinen Urlaub so richtig geniessen.

Fjordähnliche Bucht

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Die «fjordähnliche» Bucht ist sehr felsig, das Wasser dafür kristallklar.

Cala Figuera – der Geheimtipp und unsere Nummer 1

Die kleinen Fischerboote liegen im idyllischen Hafen von Cala Figuera und wenn die Fischer nicht gerade ihren Fang an Land bringen, können sie beim Flicken der Netze oder Reparieren ihrer Boote beobachtet werden. Trotz des Tourismus-Booms in den 1970er und 1980er Jahren, scheint hier die Zeit stehen geblieben zu sein. Der Ort hat es geschafft, seine besondere Anziehungskraft als pittoreskes Hafenstädtchen zu bewahren und gilt heute sogar als das schönste Fischerdorf Mallorcas.

Fischernetze

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Die Fischernetze liegen aufgespannt zum Trocknen an der Sonne.

Cala Figuera – der Geheimtipp und unsere Nummer 1

Etwa 60 km von der Hauptstadt Palma entfernt, liegt der beschauliche Fischerort Cala Figuera. Der hübsche Ort mit dem malerischen Hafen diente schon in manchen mallorquinischen Filmen als Kulisse. Zwar lebt der Urlaubsort auch vom Tourismus, allerdings hat er sich nie ganz abhängig gemacht und versprüht gerade deshalb nicht die Hektik, die man aus anderen Ferienorten kennt. Noch heute leben viele Einwohner von der Fischerei und Cala Figuera ist der wunderschöne Ort geblieben, den so viele Urlauber lieben. Man verbringt den Tag in einer der vielen Buchten, schwimmt im glasklaren Meer oder macht einen kleinen Spaziergang und geniesst einfach die wundervollen Aussichten.

Fischerboote

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Fischerboote im kleinen Hafen von Cala Figuera.

Cala Figuera – der Geheimtipp und unsere Nummer 1

Die Bucht verläuft Y-förmig tief ins Landesinnere. Einen tollen Kontrast bieten die dunkelgrünen Fensterläden und Tore der Bootshäuser, das frische Grün der prächtigen Feigenbäume und das leuchtend blaue Meer. Eben diese Bäume, die um die hübsche Bucht wachsen, haben ihr zu dem Namen verholfen, denn Cala Figuera heisst übersetzt Feigenbucht.

Mediterranes Ambiente

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Hier findet man das sprichwörtliche mediterrane Ambiente und fühlt sich vom ersten Augenblick an wohl.

Cala Figuera – der Geheimtipp und unsere Nummer 1

Wenn man durch den Ort schlendert, merkt man, dass es tagsüber noch sehr ruhig ist. Perfekt um durch die malerischen Gassen zu schlendern und im einen oder anderen Laden zu stöbern. Besonderer Beliebtheit erfreut sich ein kleines Künstlergeschäft, in dem der Eigentümer seine eigenen Werke anbietet. Hier findet man auch wundervolle Erinnerungsstücke, die man Zuhause ins Wohnzimmer stellen kann, um immer wieder an diese einmalige Atmosphäre erinnert zu werden.

Abfalleimer à la Cala Figuera

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Früher auf einem Schiffsdeck installiert dient dieses «Horn» nun als Abfalleimer.

Cala Figuera – der Geheimtipp und unsere Nummer 1

Die hellen Häuser in typisch mallorquinischer Architektur mit Steinmauern, Palmenbäumen und hübschen bunten Blumen auf den Terrassen schaffen eine romantische Atmosphäre. Auch ein Blick auf die weisse Kirche des Städtchens lohnt sich. Direkt um die Ecke befindet sich ausserdem ein erstklassiges französisches Restaurant: Das La Petite Iglesia. Zur Auswahl steht frischer Fisch in allen Variationen, während man vor der urigen kleinen Kapelle sitzt, in der sich das Restaurant befindet. Nicht vergessen: Zum Kaffee unbedingt die leckere Crème Brûlée kosten.

Fischmarkt

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Blick auf den rege benutzten Fischmarkt am kleinen Hafen von Cala Figuera.

Cala Figuera – der Geheimtipp und unsere Nummer 1

Der Hafen der Bucht, die von ihrer Form an die norwegischen Fjorde erinnert, bringt einen ganz besonderen Charme mit sich. Überall im Wasser dümpeln die Fischerboote vor sich hin. Die Umgebung strahlt eine einzigartige Idylle und Ruhe aus. Dieser Anblick verzaubert Jeden auf Anhieb.

Prächtige Villen

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Prächtige Villen stehen an den Hängen über der Bucht.

Cala Figuera – der Geheimtipp und unsere Nummer 1

Wenn man dem Ufer entlang schlendert, kann man diese einzigartige Atmosphäre auf sich einwirken lassen. Am Nachmittag kann in einer der umliegenden Hafenkneipen beobachtet werden, wie die Fischerboote wieder zurück in den Hafen laufen. Ausserdem gibt es hier viele tolle Restaurants, die frische Meeresfrüchte und viele weitere Delikatessen im Angebot haben. Man sucht sich einfach einen schönen Platz mit Hafenblick aus, geniesst das leckere Essen bei einem Glas Wein und schaut zu, wie die Sonne hinter der Bucht versinkt.

Blick zum Meer und in die Bucht

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Der Blick aus dem gut geschützten Hafenbereich Richtung Meer.

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Wunderbarer Blick über die Bucht von Cala Figuera.

Cala Figuera – der Geheimtipp und unsere Nummer 1

In Cala Figuera gibt es keinen direkten Badestrand. Das ist auch der Grund dafür, dass sich hier der Massentourismus nicht durchgesetzt hat – zum Glück! So kann sich das Fischerdorf seine einzigartige Atmosphäre bewahren. Natürlich gibt es auch hier die Möglichkeit, ins kühle Nass zu springen. Tolle Strände sind nicht weit entfernt.

Vom Hafen aus führt ein steiler und steiniger Fussweg zum Steinstrand von Cala Figuera, von wo aus man ins Meer springen und sogar eine Runde Schnorcheln kann. Steine und Felsen sind nichts? Kein Problem, denn in unmittelbarer Nähe befinden sich einige weitere Badeparadiese und Strände, an denen man die Seele baumeln lassen kann.

Ruderboot

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Nebst den vielen grossen Yachten und Fischerbooten liegt auch dieses kleine Ruderboot in der Bucht vor Anker.

Cala Figuera – der Geheimtipp und unsere Nummer 1

Die Fischerhütten sind zum Teil direkt in oder auf die Felsen gebaut worden. Das Hafenbecken selbst wurde in U-Form angelegt. Ende des 19. Jahrhunderts entstanden im Ort die ersten Wohnhäuser. Die erste Kirche wurde im Jahr 1938 in der Ortsmitte erbaut und existiert heute noch in Form eines Restaurants.

Schöne Spazierwege

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Schöne Spazierwege führen rund um die herrliche Bucht.

Cala Figuera – der Geheimtipp und unsere Nummer 1

Jedes Jahr werden viele bekannte Künstler nach Cala Figuera gelockt, vor allem wegen der Offenheit seiner Bewohner und der malerischen Landschaft. Ausserdem haben sich in und um Cala Figuera zahlreiche namhafte Maler, Musiker, Architekten und andere Künstler angesiedelt. Bei den Malern als Motive besonders beliebt sind die Klippenlandschaften und die Bucht mit den Fischerbooten.

Die Bucht von Cala Figuera

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Tiefblau ist der Himmel über der Bucht von Cala Figuera.

Cala Figuera – der Geheimtipp und unsere Nummer 1

In den 1990er-Jahren ging der Tourismus im Ort deutlich zurück. Im Jahr 2006 wurde das einzige Drei-Sterne-Hotel des Ortes abgerissen. Durch den in Cala Figuera fehlenden Strand und die infrastrukturellen Gegebenheiten ist der Ort für den Massentourismus eher untauglich und daher für Pauschalreisende uninteressant. Selbst während der Hauptsaison verirren sich nur wenige Touristen nach Cala Figuera, obwohl sie hier die einmalige Gelegenheit hätten ein richtiges Fischerdorf zu besichtigen, mit all seinem Charme.

Spaziergang durch die Bucht

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Diese beiden Figuren beobachten uns von ihrer Terrasse aus auf unserem Spaziergang durch die Bucht von Cala Figuera.

Cala Figuera – der Geheimtipp und unsere Nummer 1

In Cala Figuera kann man sich ein optimales Bild der Lebensart und Kultur in einem typisch mallorquinischen Dorf machen. Dies ist in den meisten Orten Mallorcas wegen der zahlreichen Touristen und er darauf ausgelegten Infrastruktur nicht mehr möglich. Die Einheimischen lassen sich von den wenigen Touristen nicht gross beeinflussen oder gar stören. Sie leben ihr ganz normales Leben weiter, als gäbe es keine Besucher die den Fischern bei ihrer Arbeit im Hafen über die Schulter blicken.

Über Stock und Stein

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Über Stock und Stein, aber auch entlang von Stegen aus Holzplanken führt der Weg durch die Cala Figuera.

Cala Figuera – der Geheimtipp und unsere Nummer 1

In früheren Jahren war das malerische Fischerdorf Cala Figuera der Haupthafen der Region Santanyí. Die ersten Aufzeichnungen über den Ort sind auf das Jahr 1306 datiert. Nach dem Tourismus-Boom kehrt in Cala Figuera die Ruhe wieder ein und einige Hotelbauten aus der Vergangenheit wurden bereits abgetragen, andere stehen leer. Anstatt diese Hotels durch neue, hochmoderne Anlagen zu ersetzen, werden in Cala Figuera zunehmend Eigentumswohnungen errichtet, die über eine gehobene, fast edle Ausstattung verfügen.

Hotel Rocamar

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Wir nähern uns dem Ende der Bucht, wo u.a. auch das Hotel Rocamar liegt.

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Weiter geht entlang der felsigen Küste bis zum offenen Meer.

Cala Figuera – der Geheimtipp und unsere Nummer 1

Das Hotel Rocamar liegt direkt an der ersten Meereslinie der Bucht von Cala Figuera, einer der schönsten Buchten Mallorcas. Das Hotel besteht aus 42 Zimmern mit Balkon, von denen die meisten einen herrlichen Blick auf das Meer bieten. Die Zimmer sind mit Bad oder Dusche, Haarföhn, Sat-TV und Telefon ausgestattet. Im Hotel befindet sich eine grosse Sonnenterrasse, ein Swimmingpool, eine Bar und Internet Anschluss für die Gäste. Die letzte Renovierung fand im Winter 2017 statt.

Klippen und Leuchtturm

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Ohne Wellengang ist es sehr friedlich hier draussen.

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Eine moderne Radarstation ersetzt den alten Leuchtturm.

Cala Figuera – der Geheimtipp und unsere Nummer 1

Leider hat Hein Driessen sein «Atelier Sirena» in Cala Figuera im Oktober 2012 aufgegeben.

Als kultureller Botschafter betrieb Hein Driessen 38 Jahre lang eine Galerie auf Mallorca, im romantischen Hafen von Cala Figuera. Das Atelier Sirena war ein Geheimtipp für Mallorcareisende und Anziehungspunkt für Kunstliebhaber und Touristen. Im Dumont Reise-Taschenbuch Mallorca wird immer noch auf das Atelier in Cala Figuera hingewiesen: «Ansprechendere Souvenirs als seine Aquarelle, Drucke und Ölgemälde lassen sich in ganz Mallorca schwerlich finden.»

Auf der Baleareninsel Mallorca hatte der Künstler eine zweite Heimat gefunden. In der schönen, vom Massentourismus noch unberührten Bucht von Cala Figuera, betrieb er das Atelier Sirena. Ständig pendelte Hein Driessen zwischen Norden und Süden und genoss beide Standorte gleichermassen. Die raue Schönheit des Niederrheins ist seine Heimat, aber auch die Sonneninsel, wo ihn das Licht des Südens zu neuen Ideen inspirierte, ist ihm ans Herz gewachsen. Schon in den 1970er Jahren fiel Driessen auf der Insel als Künstler auf, allerdings mit etwas schrilleren Unternehmungen als heute. Damals sorgte er mit Happenings und seinen so genannten «Gips Ins» für Aufsehen.

Gerade auf Mallorca haben sich immer viele Bekanntschaften mit Prominenten ergeben, die dort ihren Urlaub verbringen. Seit 1971 lebte und arbeitete Driessen ungefähr die Hälfte des Jahres auf Mallorca, eine Bereicherung, von der er auch weiterhin profitiert und die ihm sehr wichtig ist.

Letzter Blick auf Cala Figuera

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Ein letzter Blick zurück auf Cala Figuera.

Wir fahren noch ganz in den Süden nach Colònia de Sant Jordi, zum Nachtessen im Restaurant von Caty und Julio.

Auf dem Rückweg nach Cala San Vicente besuchen wir noch unseren alten Freund Juan Bonet Bonet im Hotel Ca’n Bonico in Ses Salines.