Tag 07 (Fr 15.3.2019): Arequipa City Sightseeing

© Savia Andina – Flor De Un Dia

Angekommen in der Stadt des ewigen Frühlings, wie Arequipa auch genannt wird, besuchen Sie diese morgens um 9 Uhr zusammen mit Ihrem Reiseleiter auf einer 3- bis 4-stündigen privaten City Tour. Es ist nicht leicht zu entscheiden, wo wir den Rundgang durch das historische Zentrum von Arequipa starten, denn es gibt vieles zu entdecken und zu erleben hier in der Stadt. Ein guter Ort ist sicher der Aussichtspunkt von Yanahuara. Von hier oben erwartet Sie ein toller Blick über die Stadt sowie auf den nahen Vulkan El Misti». Ausserdem geht es ins sehr interessante Kloster von Santa Catalina mit seinen engen, roten Gassen und den Kuppeln aus dem 16. Jahrhundert. Hier wird Sie ein/e Mitarbeiter/in des Klosters durch die verschiedenen Abteile und Räume führen. Weiter wird Ihnen die lange und bewegende Geschichte des Klosters von Santa Catalina erläutert. Danach besuchen Sie die Kathedrale am Hauptplatz, genannt «Plaza de Armas», sowie die Jesuitenkirche mit ihren berühmten Kreuzgängen. Anschliessend an diese Besuche geht’s zurück ins Hotel. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

Frühstück im Hotel Katari

Wir treffen uns auf der Dachterrasse zum reichhaltigen Frühstück. Mit Aussicht auf die Plaza de Armas mit der Kathedrale und mit Blick auf die Vulkane geniessen wir die Stärkung für den angebrochenen 7. Reisetag. Wie in Paracas haben wir auch hier gefiederte Gäste, die uns genauestens beobachten und hoffen, einen kleinen Happen zu erwischen 😉

Frühstück auf der Dachterrasse
Blick auf die Plaza de Armas
Vulkan «Chachani»
Vulkan «El Misti»
Das Panorama
Ein Zaungast
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City Tour – Mirador de Yanahuara

Mit der Fahrt zum Mirador de Yanahuara zusammen mit unserem lokalen Guide Liz beginnt die heutige Stadtführung durch Arequipa. Der im 19. Jahrhundert errichtete Aussichtspunkt besteht aus einer Serie von Bögen aus Sillar-Stein, auf denen Worte berühmter Bewohner von Arequipa zu lesen sind. Von hier aus erhalten Besucher eine hervorragende Aussicht auf die Stadt und den Vulkan Misti. Am Ostersonntag findet auf dem Platz vor dem Mirador die traditionelle «Judas-Verbrennung» statt. Dabei wird eine Puppe verbrannt, die ein aktuelles Gesellschaftsmitglied darstellt, dessen Handlungen den Zorn der Bevölkerung provoziert hat.

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City Tour – Mirador de Carmen Alto

Der Mirador de Carmen Alto bietet den Besuchern friedliche Landschaft, viel Kultur und einheimische Gastronomie. Der Mirador befindet sich in «Carmen Alto», 6 km vom Zentrum von Arequipa entfernt. Miriam Cáceres betreibt hier ein kleines Geschäft für Naturprodukte und traditionelle Säfte. Dazu gehört auch ein kleiner Stall, in dem Meerschweinchen, Lamas und Alpakas gehalten werden. Zum Ausblick gehören mehrere schneebedeckte Berggipfel und Vulkane, wie z.B. der Misti, die charakteristischen Inka Terrassen (landwirtschaftliche Stufen) und der Fluss Chili. Eine Oase der Ruhe, in der Nähe des grossen und geschäftigen Arequipa, wo wir neben der Aussicht auch einen wunderbaren einheimischen Natursaft geniessen, während Liz und Miriam uns die einheimischen Früchte und Gewürze näher bringen.

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City Tour – Mundo Alpaca

Zum 75-Jahre-Jubläum des Unternehmens «Michell y Cía» wurde 2006 «Mundo Alpaca» gegründet. Mundo Alpaca ist ein kultureller Beitrag für die Stadt Arequipa, auch als Welthauptstadt der Alpakas bekannt, und bereichert die touristischen Möglichkeiten der Stadt. Im Mundo Alpaca erhalten die Besucher kostenlos die Möglichkeit, Alpakas aus nächster Nähe zu erleben und erhalten Informationen über die traditionellen Techniken der Verarbeitung von Alpaka Wolle und das handwerkliche Weben mit Taille Webstühlen. Der Besuch des interessanten und einzigartigen Museums für Textilmaschinen lohnt sich. Mundo Alpaca hat natürlich auch einen Werksladen der Michell-Gruppe und eine Boutique der exklusiven Sol Alpaca-Linie.

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City Tour – Spaziergang durch die Altstadt

Die ältesten Spuren menschlicher Besiedlung, die bislang in der Umgebung Arequipas gefunden wurden, datiert man auf die Zeit zwischen 8’000 bis 6’000 v.Chr. Über 400 archäologische Orte wurden bis heute registriert, darunter befinden sich die Höhlenzeichnungen in Sumbay und Pampa Colorado. Ab etwa 1250 brachten die Inkas die Gegend um Arequipa unter ihren Einfluss, bis 1537 der spanische Konquistador Diego de Almagro el Viejo die Umgebung eroberte und Garcí Manuel de Carbajal am 15. August 1540 die Stadt Villa de Nuestra Señora de la Asunción del Valle Hermoso de Arequipa als spanische Residenz gründete, später kurz Arequipa genannt. Der Name der Stadt leitet sich mutmasslich von dem Quechua-Ausspruch «are quepay» (zu deutsch: «Bleiben Sie!») ab, den der Inka Mayta Cápac bei seiner Ankunft im Tal des Rio Chili gesagt haben soll. 1541 erhielt Arequipa vom spanischen König Carlos V die Stadtrechte. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich Arequipa zur Handelsstadt zwischen der Küste und den Anden. Besonders wichtig war hierfür auch das Colca-Tal mit der ergiebigen Landwirtschaft. In der Umgebung wurde zudem intensiv Bergbau betrieben, sowie Wein und Wolle produziert. Mit Einführung der Eisenbahn, die ab 1870 bis zum Seehafen Matarani fuhr und 1904 den Anschluss zu den Städten Cuzco und Puno herstellte, stieg die Bedeutung Arequipas als Handelsstadt.

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City Tour – Kathedrale und Plaza de Armas

Die Kathedrale von Arequipa gilt als einzigartig in Peru, da sie die gesamte Seite der Plaza de Armas einnimmt. Mit ihrem Bau wurde 1629 begonnen, ihre heutige endgültige Form erhielt sie aber durch den 1844 abgeschlossenen Wiederaufbau nach einem Brand. Nur wenige Jahre später wurde sie durch das starke Erdbeben von 1868 erneut schwer beschädigt. Der beim Erdbeben von 2001 herab gestürzte Glockenturm wurde bis 2004 wieder aufgebaut. Zum Ende des 19. Jahrhunderts liess man für die innen wenig spektakuläre Kathedrale eine Kanzel aus Frankreich und eine Orgel aus Belgien anschaffen. Zudem wurde an vielen Stellen Marmor aus Italien verwendet. Die Kathedrale von Arequipa ist zudem eine der weniger als 100 Kirchen weltweit, denen es erlaubt ist, die Flagge des Vatikan zu hissen.

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City Tour – Kloster Santa Catalina

Das Kloster Santa Catalina gilt als eines der wichtigsten religiösen Bauwerke aus der Kolonialzeit. Es liegt nahe dem Stadtzentrum und wurde 1579 auf Beschluss des Rates der Stadt erbaut, da die bereits vorhandenen drei Klöster die Novizinnen nicht aufnehmen konnten. Viele der reichen spanischen Familien gaben ihre zweite Tochter für «Gott und Himmelreich» ins Kloster. Für das Kloster Santa Catalina um-mauerte man kurzerhand ein 20’426 m² grossen Teil der Stadt und begründete damit eine autarke Siedlung. Bis zu 150 Nonnen sollen hier zusammen mit ihren Bediensteten in strenger Klausur gelebt haben. Doch es gab Ausnahmen: Die französische Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Flora Tristan besuchte im Jahre 1834 das Kloster und schildert in ihrem Reisebericht ausführlich die Lebensart der Nonnen. Flora Tristan zufolge lebten sie weit ungezwungener, als ihre strenge Regel es hätte erwarten lassen. Alle vier Jahre wurden acht Novizinnen aufgenommen, die eine Mitgift von mindestens 1’000 Goldpesos zum Unterhalt des Klosters erbringen mussten. Erst nach einer Reform 1871 nahm das Kloster auch Novizinnen ohne Mitgift auf. Trotz dieser ersten Liberalisierung dauerte es bis 1970, bis das Kloster auf Initiative der verbliebenen Nonnen renoviert wurde und seine Geheimnisse der Öffentlichkeit zugänglich machte: Englische Teppiche, spanische Seidenvorhänge, flämische Spitzentücher, gepolsterte Stühle, Damast, feines Porzellan und Silber gehörten zur Ausstattung. Man fand eine autarke Stadt inmitten Arequipas vor, in der die Zeit 1579 stehen geblieben zu sein schien, sieht man einmal von den Zerstörungen durch die Erdbeben ab.

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City Tour – Mittagessen und Ende der Tour

Für das Mittagessen fahren wir zum Restaurant «El Montero», das den Gästen leckere lokale Speisen von gestern und heute anbietet. Wir essen draussen bei bester Atmosphäre und werden aufmerksam bedient. In den Gärten des Restaurants können wir Kolibris ganz nah beobachten.

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Letzter Abend in Arequipa

Arequipa liegt auf über 2’300 m Höhe. Beherrscht wird die Stadt durch die Vulkane in der nahen Umgebung, den 5’822 m hohen kegelförmigen Misti, den 6’057 m hohen Chachani, sowie den kleineren und entfernteren Picchu Picchu. Nicht weit von Arequipa liegen auch die Schluchten des Cotahuasi- und des Colca Cañon, die mit bis zu 3’000 m Höhenunterschied mit zu den tiefsten der Welt zählen. Die Herkunft des Beinamens «die weisse Stadt», mit dem sich Arequipa schmückt, bezieht sich wahrscheinlich nicht auf das weisse Sillar-Gestein vulkanischen Ursprungs, mit dem viele der alten historischen Gebäude im Zentrum Arequipas erbaut wurden, sondern eher auf die hellere Hautfarbe der einstmals im Stadtzentrum lebenden spanischstämmigen Bewohner, die es den Einheimischen verboten, in der Innenstadt zu leben. Die Küste des Pazifik liegt nur 75 km Luftlinie entfernt und beschert der Stadt das ganze Jahr über ein mildes und sonniges Klima. Das Gebiet wird häufig von heftigen Erdbeben heimgesucht und im Durchschnitt gibt es täglich zwölf Erdbewegungen. 1608, 1687, 1784, 1868, 1958 und 1960 wurden grosse Teile der Stadt durch Beben zerstört. Am 23. Juni 2001 erschütterte ein schweres Erdbeben der Magnitude 7-8 auf der Mercalli Skala die Region. Es liess einen der beiden Türme der Kathedrale am Hauptplatz einstürzen. Dieser wurde bis zum Jahr 2004 restauriert.
Der die Stadt überragende Schichtvulkan Misti ist noch aktiv. Einige Stadtviertel am Fuss des Vulkans wären im Fall eines Ausbruchs von pyroklastischen Strömen und Laharen bedroht.

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