Tag 06 (Do 14.3.2019): Nazca – Arequipa

© Gipsy Kings – Moorea

Nach dem Frühstück empfiehlt es sich, um ca. 6:00 Uhr die Überlandfahrt von Nazca nach Arequipa zu beginnen. Im privaten Fahrzeug mit Fahrer geht es auf der Panamericana weiter Richtung Süden. Die Fahrt nach Arequipa ist etwa 600 km lang, für die man je nach Verkehrsaufkommen inklusive Pausen und Mittagessen an die zehn bis elf Stunden benötigt. Landschaftlich handelt es sich um eine sehr interessante Strecke, es geht durch die Wüste und dann immer wieder für längere Abschnitte dem Pazifik entlang. Weiter durchfahren Sie grüne Täler, teilweise mit Oliven Bäumen bepflanzt; fragen Sie bei Interesse den Fahrer für einen Stopp, um die sehr wohlschmeckenden Früchte an einem der Verkaufsstände zu probieren. Nach der Ortschaft Camaná verlassen Sie den Pazifik, um ins auf 2.300 m. ü.M. gelegene Arequipa zu fahren. Angekommen in der Stadt des ewigen Frühlings, fährt Sie der Fahrer direkt zum gebuchten Hotel. Für die Fahrt bekommen Sie vom Hotel in Nazca ein Lunchpaket mit auf den Weg.

Wir verlassen Nazca

Nach dem Frühstück empfiehlt es sich, um ca. 6 Uhr die Fahrt von Nazca nach Arequipa zu beginnen. Auf der Panamericana geht es zuerst Richtung Süden. Die Distanz zwischen Nazca und Arequipa beträgt etwa 600 km. Je nach Verkehrsaufkommen werden für diese Strecke inkl. Pausen und Mittagessen zwischen zehn und elf Stunden benötigt. Landschaftlich handelt es sich um eine sehr interessante Strecke. Als Erstes geht durch die Wüste und dann immer wieder für längere Abschnitte der Pazifik Küste entlang. Weiter durchfahren wir grüne Täler, teilweise mit Oliven Bäumen bepflanzt. In einem kleinen Ort stoppen wir, um die sehr wohlschmeckenden Früchte an einem der Verkaufsstände zu probieren. Nach der Ortschaft Camaná verlassen wir den Pazifik, um ins auf 2’300 m ü.M. gelegene Arequipa zu fahren. Angekommen in der Stadt des ewigen Frühlings, fahren wir direkt zum gebuchten Hotel. Für diese Fahrt bekommen wir vom Hotel in Nazca ein Lunchpaket mit auf den langen Weg.

Distanz Nazca - Arequipa: etwa 600 km
Morgens um 6 Uhr sind die Strassen noch leer
Die Sonne begrüsst uns
Windpark
Hier herrschen das ganze Jahr starke Winde
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Fahrt durch die Chala Wüste

Die Chala (in der Sprache der Aymara bedeutet ch’alla «Sand») ist die am niedrigsten gelegene Höhenstufe westlich der Anden und zwar vom Meeresspiegel bis auf etwa 500 m Höhe ü.M.

Fahrt durch die Chala Wüste
Sanddünen
Mondlandschaft kurz nach Nazca
Riesige Sanddünen
Kunstvolle Sandanhäufung
Die heutige Fahrt dauer etwas mehr als 11 Stunden
«Ch'alla» (Sand) soweit das Auge reicht
Ökologische Werbung 😉
Die Wüste scheint endlos zu sein
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Oliven Degustation

Bei der Chala handelt es sich um eine Wüstenlandschaft, unterbrochen von sehr fruchtbaren Flusstälern, deren Flüsse teilweise nur temporär Wasser führen. Diese Region ermöglichte bereits den alten Hochkulturen wie den Mochica (Moche-Kultur) oder später den Chimú eine sehr ertragreiche Landwirtschaft. Heutzutage werden in der Chala Baumwolle, Reis, Zuckerrohr, Wein und Oliven industriell angebaut.

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Der Pazifik Küste entlang

Das Oberflächenrelief der Chala ist vielseitig: Bergrücken, die bis ins Meer reichen, wechseln mit flachen, sandigen Abschnitten und Dünen ab, so dass sich stellenweise ein Buchten reicher Küstenverlauf ergibt.

Die rauhe Pazifik Küste
Der Wind peitscht die Wellen ans Ufer
Hier wird im Hochsommer gebadet
Wild romantischer Küstenabschnitt
Hier ist Fischfang an der Tagesordnung
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Einfache Dörfer durchqueren

Im Süden Perus scheint von Dezember bis Mai die Sonne, während in der restlichen Zeitspanne der Küstennebel vorherrscht und praktisch kein Regen fällt. Trotz des fehlenden Regens ist die relative Luftfeuchtigkeit vergleichsweise hoch.

Omnipräsent in Perú: Landbesetzung
Panamericana im Niemandsland
Cháparra: Fischfang, Landwirtschaft und Bergbau
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Auf der Panamericana Sur

Aufgrund des kalten Humboldt-Stroms und der hohen westlichen Bergkette der Anden ist das Klima kühler und viel trockener als das in anderen Regionen der Welt in vergleichbaren Breitengraden. Zugleich gibt es kaum Luftdruckschwankungen.

Der typische Küstennebel
Der Himmel kennt das 10-Finger-System auch 🙂
Welcome on Tatooine 😉
Transport der «anderen Art»
Panamericana Sur
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Das Meer

In der Chala gibt es regional vielseitige Vegetationstypen. Zu den wichtigsten teilweise eingeführten Pflanzen gehören amerikanische Johannisbrot Bäume (Prosopis pallida), Tortora Riedgras, das für die Herstellung von Matten, Körben und Kisten verwendet wird, Kokos Palmen, Dattel Palmen, Oliven Bäume und Weinreben.

Fischerboote
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Industrie und Natur

Perú ist nach China die zweitgrösste Fischerei Nation. Die peruanische Pazifikküste zählt zu den fischreichsten Gebieten der Welt. Der Fischfang und dessen Verarbeitung gehört zu den wichtigsten Exportzweigen. So hatte Perú 1970 mit einem Gesamtfang von rund 12 Mio. Tonnen zu mehr als 20% des weltweiten Fischfang Gesamtvolumen beigetragen. Allerdings gehen seit 1990 die Fangmengen zurück. Die Fanglizenzen sind grösstenteils an chinesische Flotten vergeben.

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Kakteen

Das natürliche Vorkommen der Kakteen ist hauptsächlich auf den amerikanischen Kontinent beschränkt und das Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom südlichen Kanada bis nach Patagonien. Die grösste Dichte an Kakteen Vorkommen findet man in den Gebieten um den nördlichen (Mexiko) und südlichen Wendekreis (Bolivien). Kakteen besiedeln die verschiedensten Lebensräume, von Tiefebenen bis zu Hochgebirgen, von tropischen Regenwäldern über Steppen und Halbwüste bis zu Trockenwüsten. Allen Lebensräumen ist gemein, dass das zum Überleben notwendige Wasser nicht ganzjährig, sondern nur saisonal zur Verfügung steht.

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Wellen

Vom Fischfang in Perú werden 28.4% mit Fischkuttern innerhalb der 5 Meilen Küsten Zone handwerklich betrieben. Von 18’000 Fischerbooten sind 8’300 registriert oder bemühen sich um Aufnahme in die staatliche Registrierung. Etwa 10’000 Boote sind den Behörden nicht gemeldet. Es wird angestrebt alle Fischkutter mit einer Lagerkapazität von 6.48 bis 32.3 m³ zu registrieren.

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Verkehr

Im Jahr 2017 wurden für 2’533 Mio. US$ Fischereiprodukte aus Perú exportiert. 2018 wurden ca. 6 Mio. Tonnen Anchovis, eine Sardellenart, die im Oberflächenwasser lebt, gefangen. Tintenfische sind die zweit wichtigste Fangart. Von dieser handwerklich betriebenen Fischerei hängen mehr als 14’000 Fischer ab. 2019 werden voraussichtlich Thunfisch Dosen im Wert von 250 Mio. US$ exportiert und 10 Mio. Dosen im Inland verkauft. Hinzu kommen noch Makrelen und Kabeljau.

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Das grüne Tal

China ist Abnehmer von mehr als der Hälfte der peruanischen Fischereiprodukte. Fischmehl ist das wichtigste Produkt der peruanischen Fischerei Industrie und Perú weltweit grösster Hersteller überhaupt. Zwischen 2012 und 2016 wurden jährlich im Schnitt 799’900 Tonnen erzeugt. Der Wert des unkontrollierten Fischfangs beläuft sich gemäss Schätzungen auf jährlich 360 Mio. US$.

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Fahrt Richtung Berge

Seit mehr als 2’000 Jahren werden in Perú Gold, Silber und Kupfer abgebaut. Während der Kolonialzeit legte das Mutterland Spanien auf die Edelmetalle Wert, um die enormen Ausgaben zu finanzieren. Die Abbaugebiete finden sich in den Zentralanden, Cajamarca und Toquepala. Der Bergbau hatte 2016 ein Wachstum von 21.2% und damit die höchste Wachstumsrate in den letzten 25 Jahren. Er trägt 20% zu den Steuererlösen bei.

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Über Brücken und durch Tunnels

Hauptexportprodukte des Bergbaus sind Kupfer, Zink und Gold. Metallische und Nichtmetallische Bergbauprodukte erbringen 27’745 Mio. US$ und haben wertmässig einen Anteil an den Exporten von 61.8 %. Das wichtigste Mineral Kupfer hat wertmässig bei den Exporten einen Anteil von 27%. Perú ist nach Chile mit 2.4 Mio. Tonnen der weltweit zweitgrösste Kupferproduzent (2017). Zum Vergleich: Im Jahre 2011 waren es noch 1.2 Millionen Tonnen. Zweit wichtigstes Exportprodukt ist Gold.

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Hügel und Berge

Perú ist der wichtigste lateinamerikanische Goldproduzent (151 Tonnen im Jahre 2017) und liegt weltweit an sechster Stelle. 50% der peruanischen Goldproduktion stammt aus La Libertad (43 Tonnen) und Cajamarca (33 Tonnen). Es folgen Arequipa (20 Tonnen) und Ayacucho (12 Tonnen). Perú ist grösster Silberproduzent weltweit (2017: 4’304 Tonnen). Áncash, Lima und Junín sind hier die wichtigsten Regionen, sie erbringen 55% der Silberproduktion. Daneben werden noch Antimon, Blei und Eisenerz, Chrom, Cadmium, Cobalt, Magnesium, Mangan, Molybdän, Nickel, Quecksilber, Selen, Tellur, Uran, Vanadium, Bismut, Wolfram und Zink gefördert.

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Begegnungen unterwegs

An Nichtmetallen werden Bergkristall, Borax, Braunkohle, Dumorierita, Feldspat, Gips, Glimmer, Graphit, Nephelin, Phosphate, Salpeter, Schwefel, Schwerspat, Steinkohle und Salz gewonnen. Diese Mineralien werden oft im Tagbau, aber auch in Minen auf Höhen über 5’000 m abgebaut. Der Abbau der Bodenschätze wird unter dem Aspekt der Umweltschäden zunehmend kritisch betrachtet. So ist etwa in La Oroya, das zu den Orten mit der stärksten Umweltbelastung in der Welt zählte, der Abbau 2009 eingestellt worden.

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Wir erreichen das Land der Minen

Die Cerro Verde Mine ist eine riesige Kupfermine, die sich etwa 30 km südwestlich von Arequipa befindet. Cerro Verde beinhaltet eine der grössten Kupferreserven der Welt. Die geschätzten Reserven umfassen 4.63 Mrd. Tonnen Erz mit einem Gehalt von 0.4% Kupfer und 113.2 Mio. Unzen Silber. Im Jahr 2014 gaben die Bank of Tokyo-Mitsubishi und andere Kreditgeber ein unbesichertes Darlehen in Höhe von 1.8 Mrd. US$ für eine grössere Expansion von Cerro Verde. Die projektierten Gesamtinvestitionskosten des Projekts beliefen sich auf 4.4 Mrd. US$. Die Erweiterung der Mine und der Mühle wurde 2015 abgeschlossen. Cerro Verde ist in der Lage, rund 1 Mrd. Pfund Kupfer und 23 Mio. Pfund Molybdän pro Jahr zu produzieren, was die Mine unter die Top 5 der Kupferproduzenten der Welt gebracht hat. Die aktuellen Eigentümer (2015) sind Freeport-McMoRan (USA) 53.5%, Sumitomo Metal Mining (Japan) 21% und kleinere peruanische Investoren 25.5%.

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Wir treffen in Arequipa ein

Mit dem Begriff «Katari» bringt man in Peru den Respekt vor den indigenen Andenkulturen in Verbindung. Das Hotel Katari an der Plaza de Armas ist eine Einladung, die Bedeutung von Arequipa zu erleben, sowohl was den kolonialen Einfluss als auch die interessante prä-koloniale Geschichte betrifft. Tatsächlich verschmelzen hier beide Elemente von Arequipa, die spanische und andine Kultur, in einzigartiger Weise zusammen. Dazu gehört auch ein unvergleichlicher Blick auf das beeindruckende Zentrum von Arequipa. Das Stadtzentrum von Arequipa wird durch die UNESCO als Weltkulturerbe geschützt. Durch die optimale Lage, die denkmalgeschützte Terrasse, den sehr persönlichen Service, die luxuriöse historische Innenarchitektur und die exklusivsten Einrichtungen und Dienstleistungen ist ein unvergesslicher Aufenthalt in der «Weissen Stadt» oder auch «Stadt des Ewigen Frühling» sicher.

Areqipa ist von Hügeln umgeben
Auch Arequipa hat seinen «Cristo»
«Rush Hour» in Arequipa
Kein Durchkommen
Geschafft: In der Hotellobby
Das Hotel Katari **** liegt mitten im Zentrum
an der Plaza de Armas
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Plaza de Armas in Arequipa

Arequipa ist die Hauptstadt der gleichnamigen Region im Süden von Perú und stellt das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Südperus dar. Arequipa ist der Sitz eines Erzbistums. Die Stadt hat knapp eine Mio. Einwohner. Die UNESCO erklärte 2000 das Stadtzentrum von Arequipa zum Weltkulturerbe.

Plaza de Armas de Arequipa
Eingang zum Hotel Katari an der Plaza de Armas
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Nachtessen im Restaurant Zig Zag

Das Restaurant Zig Zag gehört zur Alpandina Gastronomie Gruppe.
ALPANDINA – Zwischen den Alpen und den Anden…
Die Alpandina Gastronomie im Restaurant Zig Zag in Arequipa bietet in all ihren Produkten eine kreative kulinarische Fusion der Anden und der Alpen. Sie trägt ihre tief gehenden Wurzeln in den Bergen, wo die Sonne die Nährstoffe der Erde mit Energie und Ausgewogenheit füllt und reifen lässt. Die attraktivsten Kreationen der Alpandina Gastronomie gehen aus einer wundervollen Synthese hervor. Sie besteht darin, die geweihten und urtümlichen Naturprodukte aus ganz Perú mit Hilfe traditioneller altertümlicher und moderner Kochkunsttechniken aus den Alpen und den Anden zu geschmackvollen Gerichten zu vollenden.

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