Tag 02 (So 10.3.2019): Lima City Sightseeing

© Alejandro Fernández – No Sé Olvidar

Ihr Reiseleiter erwartet Sie in der Hotellobby um 9:00 Uhr zu einer halbtägigen Stadtbesichtigung von Lima. Sie besuchen die „Plaza de Armas“ (Hauptplatz) mit der Hauptkirche von Lima (sonntags geschlossen), weiter geht’s zum Kloster San Francisco mit seinen berühmten Katakomben. Abschliessend besichtigen Sie im historischen Zentrum von Lima die Jesuitenkirche. Neben der Altstadt besuchen Sie auch die modernen Stadtbezirke Limas mit San Isidro und Miraflores an der Costa Verde, wo bei gutem Wetter ein herrlicher Blick auf den Pazifik wartet. Anschliessend werden Sie um ca. 14:00 Uhr zurück zum Hotel gefahren. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

Frühstück im Hotel El Tambo Uno

© piguet2.ch
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Nach einer ersten Nacht auf dem südamerikanischen Kontinent, bedienen wir uns am reichhaltigen Frühstücksbuffet des «Hotel El Tambo Uno» im schönen Stadtteil Miraflores in Lima, der Hauptstadt von Perú. Das Hotel liegt nur einige Gehminuten von der Küste entfernt und gilt als Stadthotel der Mittelklasse.

City Tour – Plaza San Martín

Renato, unser Guide für die ½-tägige City Tour in Lima, erwartet uns um 9 Uhr in der Hotellobby. Im historischen Zentrum von Lima besuchen wir unter anderem die «Plaza de Armas» oder auch «Plaza Mayor» (der «Hauptplatz») mit der Kathedrale von Lima, dem Kloster San Francisco mit seinen berühmten Katakomben, sowie die Jesuitenkirche. Neben der Altstadt besuchen wir auch die modernen Stadtbezirke von Lima mit San Isidro und Miraflores an der Costa Verde, von wo wir einen herrlichen Blick auf den Pazifik haben. Der Rest des Tages, ab etwa 14 Uhr, steht uns zur freien Verfügung. Wir lassen uns beim Restaurant Punto Azul San Martín absetzen, wo wir natürlich die peruanischen Fisch Spezialitäten geniessen. Nach dem Mittagessen wäre ein Gleitschirm Tandem Flug geplant, dieser fällt jedoch dem schwachen und sehr böigen Wind zum Opfer, schade. Nebst dem Parque del Amor und dem Leuchtturm «Faro La Marina» führt unser Spaziergang die neu geschaffenen Treppen zur Costa Verde hinunter, wo wir beim Restaurant Rosa Náutica eine Erfrischung zu uns nehmen. Am Abend besuchen wir die Ausgrabungsstätte Huaca Pucllana, bevor wir uns müde zum Hotel zurück begeben.

Die Plaza San Martín befindet sich nahe der Plaza Mayor oder auch Plaza de Armas genannt und ist durch den Jirón de la Unión mit diesem verbunden. Im Zentrum der Plaza San Martín steht das Denkmal von José de San Martín, hoch zu Ross. José de San Martín wurde am 25. Februar 1778 in Yapeyú, Vizekönigreich des Río de la Plata, im heutigen Argentinien geboren und starb am 17. August 1850 in Boulogne-sur-Mer in Frankreich. Er war einer der bekannten südamerikanischen Unabhängigkeitskämpfer. Er kämpfte Seite an Seite mit General Bernardo O’Higgins oder mit General und Revolutionär Simón Bolívar gegen die spanischen Besetzer.

Renato - Unser Guide durch Lima
Plaza San Martín
Das Teatro Colón und abgebrannte Hostal San Martín
Die Reiterstatue von José de San Martín
Zenaida meloda, genannt Perú-Taube
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City Tour – Jirón de la Unión

Der Jirón de la Unión ist heute eine Fussgängerzone im historischen Zentrum von Lima. Viele Jahrzehnte lang war es einer der wichtigsten Boulevards der Stadt, bezeichnet als der aristokratischste. Hier trafen sich die reichsten Bürger der Stadt und die mächtigsten Männer der Welt.

Renato führt uns durch den Jirón de la Unión
Frühmorgens ist der Boulevard noch fast menschenleer
Der Unabhängigkeitskämpfer Ramón Castilla y Marquesado
Die meisten Geschäfte sind noch geschlossen
Ein Hydrant kann so schön sein
Am Sonntag haben die Banken geschlossen
Die Nationalbank von Perú
Eis am Stiel gefällig?
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City Tour – Basílica de Nuestra Señora de la Merced

Die Basílica Nuestra Señora de la Merced ist eine römisch-katholische Kirche. Die Klosterkirche des Erzbistums Lima trägt den Titel einer Basílica menor. Die Basilika gehört zusammen mit dem Kloster zum kulturellen Erbe der Nation und ist als Teil des historischen Zentrums von Lima auch UNESCO-Weltkulturerbe.

La Basílica Menor y Convento de Nuestra Señora de la Merced
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City Tour – El Palacio de Torre Tagle

Der Palacio de Torre Tagle ist ein spanischer Barockpalast und beherbergt derzeit das peruanische Aussenministerium. Der Palast wurde 1715 von Don José Bernardo de Tagle y Bracho, dem 1. Marquise von Torre Tagle, der zu dieser Zeit Schatzmeister der königlichen spanischen Flotte war, für seinen persönlichen Gebrauch als sein Zuhause in Auftrag gegeben. Das Äussere des Palastes hat eine barocke Steintür. Die Hauptfassade besteht im ersten Flügel aus Stein und im zweiten aus Gips. Der Stil ist sevillanischer Barock. Die für den Bau verwendeten Materialien stammen aus Spanien und Mittelamerika. Der Palast zeichnet sich neben geschnitzten Säulen durch zwei fein gearbeitete Balkone aus dunklem Holz aus. Diese Balkone (oder Miradores) passen die europäische Architektur an die einheimische peruanische Tradition an. Die Innenräume sind mit sevillanischen Fliesen, Stuckarbeiten, Holzsäulen, maurischen Bögen und hohen Kassettendecken ausgestattet.

El Palacio de Torre Tagle
Renato im Element
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City Tour – Basílica de San Pedro

Die Basilika und das Kloster von San Pedro wurden im 16. Jahrhundert erbaut und gehören zu den wichtigsten religiösen Bauten des historischen Zentrums von Lima. Es wird vom Orden der Jesuiten verwaltet. Der heutige Tempel ist das Ergebnis der Bedeutung, die Lima als Metropole von Neu-Kastilien erlangte und weil sich die Jesuiten nach einem architektonischen Juwel sehnten, das dem Orden würdig war. Sie nahmen sich die Tempelanlage von Gesù in Rom als Vorbild.

La Basílica Menor y Convento de San Pedro
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City Tour – Plaza Mayor

Die Plaza Mayor de Lima oder auch Plaza de Armas de Lima ist der Gründungsort der Stadt Lima, der Hauptstadt von Perú. Es ist der wichtigste öffentliche Raum der Stadt und befindet sich im historischen Zentrum von Lima, welches seit 1972 zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Um den Platz herum stehen der Regierungspalast von Perú, die Kathedrale von Lima, der Palast des Erzbischofs von Lima, der Stadtpalast, sowie der Union Club.

La Plaza Mayor de Lima
Die Kathedrale von Lima
Die Gebäude und der Platz sind rund um die Uhr gut bewacht
Die Polizei in Lima - sehr fotogen!
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City Tour – Ehemaliger Bahnhof

Die Estación de Desamparados ist ein historischer Bahnhof. Er befindet sich in unmittelbarer Nähe der Plaza Mayor im Centro Histórico (Historisches Stadtzentrum). Der Bahnhof wurde nach dem ehemaligen Jesuiten Konvent Nuestra Señora de los Desamparados benannt. Der Bau begann im Jahr 1890. Drei Jahre später fand die Einweihung an der Eisenbahnlinie Lima-La Oroya statt. Die Linie wurde bekannt als Ferrocarril Central Andino. Heute wird der Bahnhof hauptsächlich als Ausstellungshalle genutzt und seit 2003, zwischen April und November zweimal monatlich, wenn die alte Strecke von einem Touristenzug befahren wird, als Haltestelle für Fotoaufnahmen. Im Bahnhof „Desamparados“ befindet sich ein Museum, das ethnische Ausstellungen zeigt, sowie die Casa de la Literatura Peruana.

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City Tour – Basílica de San Francisco

Die Basilika St. Franziskus ist eine Klosterkirche im historischen Zentrum. Die Kirche des Erzbistums Lima ist heute dem seligen Francisco Palau y Quer geweiht und trägt den Titel einer Basilica menor. Sie ist Teil des Franziskaner Klosters, zu dem noch zwei weitere Kirchen gehören. Ungewöhnlich sind die Katakomben unterhalb der Kirche, die in der Kolonialzeit bis 1808 als Friedhof genutzt wurden. Hier wurden geschätzt bis zu 25’000 Menschen beigesetzt. Die Gebeine sind heute teilweise in einem Beinhaus ausgestellt. Im Innern der Basílica de San Francisco und den Katakomben ist das Fotografieren strikte verboten. Wir haben noch vier Wochen Erlebnisreise vor uns, also “Finger weg vom Abzug” 🙂

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Restaurant Punto Azul

Die halbtägige City Tour durch Lima ist zu Ende. Renato und der Chauffeur setzen uns bei der Filiale San Martín der Restaurant Kette Punto Azul an der Calle San Martín ab.

© piguet2.ch

Im Restaurant Punto Azul werden vor allem Fisch- und Meeresfrüchte-Spezialitäten angeboten. Die Restaurant Kette ist seit Jahren für gute Qualität bekannt und bei Familien und Berufstätigen ein beliebter Treffpunkt. Da man im Punto Azul nicht reservieren kann, bilden sich zu den Hauptessenszeiten unter der Woche teils lange Schlangen von geduldigen «Limeños».

© piguet2.ch
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Wir haben Glück und obwohl es Sonntag ist und in Lima viele Familien gerne auswärts essen, bekommen wir sofort einen freien Tisch in der oberen Etage. Die Fisch-Spezialitäten munden ebenso wie das etwas gewöhnungsbedürftige «Mais-Bier» genannt «Chicha morada». Die Chicha morada ist ein typisches nicht alkoholisches Getränk aus Perú. Es wird auf Basis von Lila-Mais (auch Purpur-Mais genannt) hergestellt, der als «maíz morado» landläufig bekannt ist. Ceviche ist ein Gericht aus Fisch, Meeresfrüchten oder Beidem, welche in einem Zitrusdressing mariniert werden. Verschiedene Versionen von Ceviche sind Teil der kulinarischen Kultur mehrerer lateinamerikanischer Länder entlang des Pazifischen Ozeans. In Peru gilt Ceviche als kulturelles Erbe.

Conchitas a la Parmesana
Überbackene Jakobsmuscheln zur Vorspeise
Ceviche de Pescado - die Hausspezialität
Pescado a la Parmesana
Tiradito Tradicional Bicolor
Die Auswahl an «Postres» wird charmant präsentiert
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Nach dem reichhaltigen Mittagessen spazieren wir gemütlich durch die Strassen bis zur Costa Verde. Wir entdecken laufend interessante und spannende Dinge, Strassenhändler, spezielle Gebäude und Vieles mehr.

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Parque del Amor

Der Parque del Amor befindet sich auf der Promenade von Cisneros hoch über der Costa Verde. Im Zentrum steht die Skulptur El Beso («Der Kuss») von Víctor Delfín. Der Park wurde am 14. Februar 1993 eingeweiht und ist umgeben von Mosaik-Bänken mit Phrasen und Gedichten bekannter peruanischer Dichter über die Liebe. Seit 2014 heisst der Park offiziell «Parque Alberto Andrade Carmona» zu Ehren des im Jahr 2009 verstorbenen gleichnamigen Bürgermeisters, welcher von 1996 bis 2002 die Stadt Lima massgeblich modernisiert hat.

Parque del Amor
La Escultura «El Beso» de Víctor Delfín
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Der Malecón de Miraflores ist ein Erholungsraum mit Gehwegen, die entlang der oberen Kante der Costa Verde Klippe verlaufen. Der Blick und das Panorama vom Malecón de Miraflores auf den Pazifik sind wunderschön. Nebst der Aussicht gehören üppige Grünflächen zum Malecón de Miraflores, darunter auch der Parque del Amor mit den bunten Mosaik-Bänken. Diese kunstvollen Sitzgelegenheiten sind verziert mit Phrasen peruanischer Dichter über die Liebe.

Mosaik-Bänke mit Phrasen von bekannten peruanischen Dichtern
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Costa Verde

Lima ist die einzige Hauptstadt Südamerikas mit direktem Zugang zum Pazifik. Die Costa Verde in Lima verläuft entlang eines Teils der Pazifik Küste. Eine Besonderheit ist der grosse Höhenunterschied zwischen der Stadt Lima und der Küste. Dieser Abhang ist als grosse «Klippe» bekannt. Der Stadtteil Miraflores liegt etwa 80 m über dem Meeresspiegel.

Die Stadt Lima liegt etwa 80 m über der Costa Verde
Faro La Marina
Blick den Klippen entlang nach Süden
Das Restaurant Rosa Nautica steht auf einer Mole im Pazifik
Wir beobachten die Brandung
Ein Ort für gute Schwimmer und Wassersportler
Surfer's Paradise 😉
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Hier sollte unser «Traum vom Fliegen» in Erfüllung gehen. Wir haben für diesen Nachmittag einen Tandem Gleitschirmflug über der Costa Verde geplant. Leider wird aus diesem Vorhaben nichts, da die Windstärke selbst für Solo Piloten nicht optimal und der Wind an diesem Tag auch ungewöhnlich böig ist. Normalerweise weht hier am Nachmittag eine laminare Meeresbrise mittlerer Stärke, ideal für das Soaren mit Gleitschirmen. Schade!

Der Wind ist lau und ungewöhnlich böig
Auch diese Langschwanz Spottdrossel bleibt lieber am Boden 😉
Ein Spottdrossel Pärchen im Geäst
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Im Jahr 2015 wurden die Treppen und Übergänge der Parks auf den Klippen von Miraflores hinunter an den Strand zum Miraflores Beach Viewpoint fertig gestellt. Da unser Gleitschirm Tandem Flug dem schwachen und unregelmässigen Wind zum Opfer gefallen ist, steigen wir über die unzähligen Stufen hinunter an den Strand der Costa Verde. Ein grosse Zahl an Surfern versucht sich beim Wellenreiten in der Brandung der Costa Verde.

Über «Las Escaleras» erreicht man den Miraflores Viewpoint seit 2015 gefahrlos
Unzählige Möwen in Reih und Glied
Ein weiterer Eyecatcher 😉
You can't stop the waves but you can learn to surf
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Am 25. September 1983 eröffnete das Restaurant «La Rosa Náutica» seine Pforten. Verschiedene Spitzenköche mit ihren kulinarischen Spezialitäten und professionell geschultes Personal verwöhnten über die Jahre in- und ausländische Gäste. Früher hat Markus Mathys seine Reisegäste zum Begrüssungs- oder Abschieds-Essen in das Restaurant Rosa Náutica eingeladen. Da die Qualität nach einem Besitzerwechsel deutlich nachgelassen hat, wird unser Abschiedsessen am Ende unserer 4-wöchigen Reise in einem anderen sehr empfehlenswerten Restaurant an der Costa Verde in Lima stattfinden.

Willkommen bei der Rosa Náutica
Es folgt: Der Kampf der Krabben (oder wohl eher ein Balztanz)
Es folgt: Ein Austernfischer bei der Arbeit (oder wohl eher beim «Zvieri»)
Schweren Herzens nehmen wir Abschied von der Costa Verde
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Huaca Pucllana

Huaca Pucllana ist eine archäologische Stätte der Lima-Kultur aus der Zeit der regionalen Entwicklung (200 – 700 n. Chr.) im Stadtteil Miraflores von Lima, der Hauptstadt Perús. Huaca Pucllana ist mit der Zeit zu einer der Haupttouristenattraktionen der Metropole Lima geworden und auch die am meisten erforschte archäologische Stätte in Lima. Huaca Pucllana ist fast ausschliesslich aus Lehmziegeln gebaut und mit Felsbrocken oder Sand gefüllt. Die Stätte besteht aus einer 25 Meter hohen Pyramide und einer Reihe von Höfen, Plätzen und Umzäunungen nordöstlich davon.

Der Name Pucllana könnte kolonialen Ursprungs sein. In einem Dokument aus der Kolonialzeit wird die Stätte von Pugliana erwähnt. Andere koloniale Dokumente sprechen von einer Stätte mit dem Namen Pullana oder Puliana. Eine weitere Erklärung des Namens stammt vom Wort Pukllay aus der Quechua Sprache, was Spiel bedeutet. Das abgeleitete Substantiv Pukllana bedeutet Platz (Huaca) zum Spielen.

Eine abendliche Führung durch Huaca Pucllana
Erdbeben sichere Mauern aus Lehmziegeln ...
... erbaut von der Lima Kultur (Prä-Inka)
Hier endet unser 2. Reisetag
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